Blog MaskenBasteln Aktuell

Winfried Mueller :: reintechnisch.de

26.09.2020 :: Maskentest: Atemious Pro FFP2

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Im preiswerten FFP2-Masken Segment hat sich vor allem eine Bauform durchgesetzt: Es sind die zusammenfaltbaren Masken mit einer mittleren Schweißnaht, die ähnlich wie ein senkrecht stehender Kaffeefilter aussehen. Von diesen Masken gibt es unzählige Anbieter auf den typischen Plattformen, wie Ebay oder Amazon. Die meisten Masken sind dabei Chinaimporte. Als Verbraucher weiß man nicht, was die wirklich taugen.

Nach meinen Erfahrungen gibt es hier wirklich große Qualitätsunterschiede. Obwohl als FFP2 verkauft, ist die Filterwirkung weit weg davon. Und Zertifikate, so las ich letztens, sind oft gefälscht.

Auf der Suche nach Orientierung ist mir jetzt ein deutscher Hersteller aufgefallen. Es ist die Firma https://www.univent-medical.de. Die Homepage scheint schnell zusammengestrickt, außer dem Zertifikat und der Firmenadresse findet man keine weiteren Informationen. Die Firma selbst hat sich wohl früher mit Luftfilter-Technologie beschäftigt.

Die Prüfung auf FFP2 Konformität fand in der Türkei statt. Auf einer Homepage fand ich auch folgenden Hinweis: "Aufgrund der hervorragenden Qualität unserer atemious PRO FFP2 Masken werden diese auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bezogen." (Quelle: https://www.masecori-shop.de/beauty-health/medizin-labor/mundschutz/atemious-komfort-vlies-ffp2-atemschutzmaske-made-in-germany-mit-zertifikat_7004476_7076)

Meine Maske hab ich bei Ebay gekauft, man findet sie aber auch in manchen Medizin- und Hygiene-Shops.

Die Maske verfügt über die Merkmale, die es für eine Konformität braucht:

  • Normen, CE, Hersteller, Bezeichung, Haltbarkeitsdatum auf der Maske aufgedruckt
  • Beiliegende Anleitung mit Hersteller, Konformitätsbewertung, Nutzungs-Instruktionen, geprüfte Normen. Prüfgrundlage ist die EN149:2001+A1:2009.

Soweit macht das schonmal einen seriösen Eindruck. Dann kam der Filtertest mit dem Süßstofftester. Das funktioniert wirklich erstklassig. Wie bei anderen FFP2-Masken kann ich keinerlei Süße mehr schmecken.

Unter dem Mikroskop kann man die Lagen gut sehen. Außen jeweils eine Spinnvlieslage, innen eine Polsterlage aus Vlieswatte und dann sieht man auch klar die Meltblown-Filterschicht.

Geruchlich ist die Maske fast neutral, ein klein wenig Eigengeruch ist spürbar, was mich aber nicht störte.

Fast alle Masken dieser Bauart haben aber einen Schwachpunkt: Das Nasenblech ist zu dünn ausgelegt. Das ist hier auch der Fall. Weil die Maske gefaltet geliefert wird, ist das Blech in der Mitte um 180 Grad geknickt, womit es dort schon geschwächt ist. Ich habe versucht, es sehr sorgfältig für meine Nase zu formen, es gelang mir aber nicht, einen wirklich dichten Abschluss hinzubekommen. Das erkannte ich schon daran, dass die Brille beschlug. Drückte ich leicht mit Daumen und Zeigefinger am Nasenbereich zusammen, war das Beschlagen weg.

Auch im Süßstofftester zeigte sich, dass im Nasenbereich so viel Luft einströmt, dass man deutlich Süße schmeckt. Da geht dann die Gesamt-Filterleistung schnell von 94% auf 70-80 % runter. Und man hat den störenden Effekt beschlagener Brillen.

Hier kommt es aber sehr auf die Nasenform an, ob das mit dem dünnen Blech noch klappt.

Bei solchen Masken ist auch die Gesichtsform von großem Einfluss. Bei kleinen Gesichtern wird die nicht nicht anliegen. Ich hab in Supermärkten Träger solcher Masken gesehen, wo im Kinnbereich etwa 15mm Luft war. Das bringt dann natürlich gar nichts mehr, was die aerosole Filterwirkung angeht.

Eigentlich müsste es solche Masken in verschiedenen Größen geben. Diese Maske würde ich eher unter der Größe L einordnen. Notfalls kann man sich damit behelfen, dass man im Kinnbereich eine zusätzliche Naht setzt oder mit irgendeinen Clip absteckt. Die Maske sollte rundherum dicht anliegen, damit sie wirklich ihre Filterwirkung ausschöpft.

Das Nasenblech hab ich dann genauer inspiziert. Es ist eigentlich kein Blech, sonder wie die Verschlussclips von Toastbrot oder Ähnlichem aufgebaut: 2 dünn Stahldrähte sind in einem weichem Plastik (PE) eingebettet. Die Länge beträgt 9cm, die Breite 4,7mm. Die 2 Stahldrähte haben 0,5mm Dicke.

Wer die Maske pimpen will, kann mit einem Skalpel die obere Lage seitlich vom Blech aufschneiden, da reicht ein etwa 6mm breiter Schnitt. Dann lässt sich das Blech herausnehmen und man ersetzt es z.B. durch den bewährten Aluflachdraht 1x5mm, wie hier schon öfter vorgestellt.

Was die Stabilität der Maske angeht, die ist hinreichend gut. Man kann zügig atmen, ohne dass die Maske sich zu stark zusammenzieht.

Was den kompletten Dichtsitz angeht, so muss man bei diesen Masken grundsätzlich sagen: Ohrgummis können wesentlich weniger Druck aufbauen, als Gummis, die über den Hinterkopf gehen. Sonst würden sie schnell an den Ohren drücken. Dieser geringe Druck reicht in der Regel nicht aus, um bei allen Bewegungen einen dichten Sitz zu gewähren. Deshalb sind nahezu alle FFP2-Masken von renomierten Herstellern auch mit 2 Hinterkopfgummis ausgestattet. Im Alltag hingegen sind die Ohrgummis sehr beliebt, weil man sie wesentlich komfortabler auf- und absetzen kann.

Längenanpasser für die Ohrgummis gibt es nicht. Hier könnte man sich selber welche nachrüsten, falls das nötig ist. So könnte man die Gummis auch strammer stellen, so dass der Dichtsitz besser wird.

Die Ohrgummis sind übrigens ordentlich mit der Maske verschweißt, hier hat man bei billigen Masken öfters mal das Problem, dass die abreißen.

Der Atemwiderstand liegt in einem vernünftigen Bereich, so dass man problemlos mit klarkommen sollte. Laut Hersteller liegt der Atemwiderstand bei 170 Pa (@160l/min), zulässig nach Norm sind bei FFP2 300 Pa. Runtergerechnet auf den Ruheatem sind es nur noch 30-40Pa, das ist ein guter Wert, entspricht etwa einer 1-2 lagigen Stoffmaske.

Preislich ist die Maske mit derzeit etwa 2,50-4,00 Euro recht interessant.

Neben Corona-Prävention ist so eine Maske natürlich auch gut für Stäube in Werkstatt oder Garten geeignet.

Wer wirklich hohe Filterwerte aus so einer Maske herausholen will, darf den Nasendraht nicht ständig wieder zusammenfalten. Das ist zwar praktisch, weil man die Maske dann flach in die Tasche stecken kann, sorgt aber nach kurzer Zeit dafür, dass der sowieso schon schwache Draht nur noch wenig gut dichtet. Die Maske passt aber auch ohne Zusammenfaltung recht gut in eine früher mal vorgestellte Kaffee-Pad-Dose.

Fazit: Wie ich sie bei meinem Test wahrgenommen habe, erscheint sie mir als eine günstige Alternative, bei der vieles stimmig ist. Ein Schwachpunkt ist der Nasendraht. Günstig im Alltag sind die Ohrgummis, die aber gleichzeitig Schwachpunkt bei einem guten Dichtsitz sind. Was den dichten Sitz angeht, so ist der z.B. bei einer 3M VFlex oder 3M Aura deutlich besser. Die Maske ist eher Größe L und für kleine Köpfe nicht geeignet. Der Abstand von Nasenwurzel bis Kinn sollte etwa 14-15 cm betragen (gemessen z.b. mit einem Kabelbinder, der über die Nase runter zum Kinn läuft, alternativ ein Bleistift, den man am Ende auf die Nasenwurzel bis zur Nasenspitze legt und dann an der Nasenspitze zum Kinn runterkippt. In diesem Fall sind es 13-14cm).

25.09.2020 :: Sendung mit der Maus: FFP-Masken

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Das Video zeigt sehr schön den Unterschied zwischen Stoff und Meltblown-Vlies. Gibt auch Einblicke in die Produktion und den Aufbau von FFP-Masken.

https://www.youtube.com/watch?v=F59fGJf7Xtw

24.09.2020 :: Materialvorstellung: Coolmax Light

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Von Aktivstoffe.de gibt es den Stoff Coolmax Light. Das ist ein Polyesterstoff mit besonderen Eigenschaften. Er trocknet schnell und transportiert Feuchtigkeit gut ab. Coolmax ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Invista (bekannt durch Lycra). Im Handel findet man Coolmax recht häufig bei sportlicher Bekleidung.

Ich hatte das Material schon seit Monaten herumliegen, fand aber noch keine Zeit, mich damit näher zu beschäftigen. Als ich ihn im Atemwiderstandstester vermaß, staunte ich etwas: Wo normaler Jersey-Stoff um die 25 Pa Atemwiderstand hat, hat dieser Coolmax Light nur 4 Pascal. Er behindert den Atemfluss damit so gut wie gar nicht.

Mit 0,45mm ist er nicht sonderlich dünn. Mit 140g/m² für einen Jersey auch im normalen Bereich, Albstoffe Shield wiegt z.B. 183g/m². Waschbar ist das Material offiziell bis 30 Grad, ich hab ihn aber auch schon bei 60 Grad gewaschen. Er ist dabei nicht ausgeblutet. Der Stoff hat einen recht weichen Fall und fühlt sich auch angenehm weich an.

Natürlich filtert das Material bei dem geringen Atemwiderstand auch kaum, es wirkt aber immerhin recht dicht mit feinen Maschen. Ich hab ihn testweise mal 8fach genommen, da lässt es sich immer noch gut durchatmen und die Filterleistung ist dann schon ganz ok.

Für Masken können solche Stoffe trotzdem sehr interessant werden. Nämlich dann, wenn der Stoff nur für das Design zuständig ist und evtl. auch für einen mechanischen Schutz.

Bei der obigen Maske ist genau das gewollt gewesen. Sie besteht aus 3 Lagen. Innen das recht steife Strandmatten-Netzgewirk zur Stabilisierung. Mittig das Pulmanova Premium Material, was extrem gut filtert. Und außen dann der Coolmax-Light, um die Maske aufzuhübschen.

Hier die Schritte, wie ich beim Nähen vorgehe:

  1. Pulmanova nach Schablone ausgeschnitten und Markierungen für Knickkanten mit Edding. Schnitt findet man hier...
  2. Strandmatte etwas größer ausgeschnitten, Oberkante genau gerade geschnitten und genau 15mm unter Oberkante Pulmanova positioniert. Mit Klammern rundherum fixiert.
  3. Einmal rundherum mit Naht fixiert.
  4. Strandmatte bündig geschnitten mit Pulmanova.
  5. Coolmax-Light Stoff untergelegt und grob ausgeschnitten. Oben ca. 20mm Zugabe über Kante Pulmanova. Mit Klammern fixiert.
  6. Coolmax Stoff mit einer Naht rundherum fixiert, Oberkante natürlich nicht.
  7. Oberen Tunnel umschlagen. Coolmax wird noch einmal nach innen umgeschlagen, so dass die Stoffkante innen geschützt liegt. Tunnel nähen.
  8. Linke Naht für den Draht setzen. Draht einschieben (Alu 5mm x 1mm, 100mm lang). Zweite Fixiernaht für Draht setzen. Draht so einschieben, dass möglichst viele Innenlagen zwischen Nase und Draht liegen (Polstereffekt).
  9. Coolmax bündig rundherum abschneiden.
  10. Falten legen und vernähen. Ich prüfe vor dem Vernähen immer noch das Maß Umfang von rechts oben bis links oben. Dafür hab ich mir eine kleine Maßschablone erstellt.
  11. Die untere Falte muss am Rand meist noch etwas abgeschnitten werden, damit die Kante nach dem Nähen bündig liegt.
  12. Schrägband rundherum legen. Beiden Enden ca. 15mm nach innen umgeschlagen. Beide Seiten möglichst gleichmäßig vom Überstand legen. Schrägband alle 40mm mit Klammern halten.
  13. Schrägband von innen nähen. Nicht zu nahe an die Kante gehen, sonst trifft man auf der gegenüberliegenden Seite evtl. das Band nicht mehr. Ca. 2mm Abstand von Kante.
  14. Plastik-Druckknöpfe oben setzen für Gummiband.
  15. Druckknöpfe an Gummiband anbringen. Bei mir ist es 33cm lang. Habe ein 10mm breites Gummiband verwendet.
  16. Anprobe. Draht passend für Nase biegen.

Weblinks:

14.09.2020 :: Transparente Masken

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Letztens laß ich, dass wir mit den Masken wohl noch ein paar Jahre klar kommen müssen. Transparente Masken wären da eine große Innovation. So sieht man weiter den Großteil des Gesichts und damit auch die Mimik.

Es gibt derzeit ein paar Projekte, die diese Idee zur Marktreife bringen wollen.

Ein Start-Up aus Köln will die AIO-Maske im November auf den Markt bringen:

Die Leaf Mask ist vom Aufbau sehr ähnlich:

Beide positionieren den Filter unterhalb des Mundes im Kinnbereich. Technisch gesehen ist die größte Herausforderung die relativ kleine Filterfläche, die dort verbleibt. Hier muss man technologisch an die Grenze des Möglichen gehen. In der Regel werden hier Vliesfilter auf Basis von Meltblown Mikrofaservlies verwendet. Leaf erhöht die Filterfläche stark, in dem sie einen Faltenfilter einsetzen.

AIO nutzt einen Flachfilter mit Sandler-Vlies. Das Material ist so ähnlich, wie das hier schon vorgestellte Pulmanova SMS-Material. Das halte ich für gewagt, da bin ich gespannt, ob das reichen wird.

Bei AIO sieht man, dass die Maske nicht unters Kinn läuft, sondern auf dem Kinn aufgesetzt wird. Nach meinen Erfahrungen darf man hier den Mund nicht zu weit aufmachen, sonst rutscht die Maske logischerweise Richtung Mund. Der Vorteil, den so ein Design bringt: Unterschiedlich große Kopfformen wirken sich hier nicht so stark aus, die Maske passt sozusagen besser auf jedes Gesicht.

Das große Problem bei diesen Kunststoff- bzw. Silikonmasken ist die Passform. Man kann keine Passform bauen, die jedem passt. Man müsste mindestens 3 verschiedene Größen anbieten. Und eine nach innen laufende Gummilippe ist wichtig, die viel Spielraum für eine Anpassung an die Gesichtsform bietet. Die AIO-Maske scheint so eine Lippe zu haben, bei der Leaf Mask sieht man keine ausgeprägte Lippe, da hab ich Skepsis, ob die wirklich bei verschiedensten Gesichtern gut abdichtet.

Ein weiteres Thema bei diesen Masken ist die Sprachverständigung. Bei so starrem Material hört es sich ein wenig an, als würde man in eine Blechdose sprechen. Da fehlen zahlreiche Frequenzen und die Sprachqualität leidet.

Ich denke, grundsätzlich ist es möglich, solche Masken zu fertigen, die alle Alltags-Anforderungen erfüllen. Aber gerade in den Details muss viel getüftelt werden, damit es wirklich funktioniert. Ein guter Sitz ist so mit das Wichtigste und hier scheitern viele Hersteller. Ich bin gespannt, wie beide Projekte sich machen werden.

Gerade noch gefunden, die smile-by-ego Maske:

Hierbei handelt es sich nicht um eine filternde Maske, es ist eher ein Spuckschutz oder Tröpfchenschutz. In bestimmten Situationen möglicherweise sinnvoll, aber ohne Filterung ist das Schutzniveau natürlich gering.

10.09.2020 :: Materialprobleme für die Maskenversteifung

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Masken, die gut filtern sollen, erzeugen auch einen deutlichen Unterdruck beim Atmen. Fast alle Materialien, die man so für einen Mundschutz nutzt, sind zu weich, um diesem Unterdruck stand zu halten. Beim Einatmen ziehen sie dann vor den Mund.

Das Problem der Maskenaussteifung beschäftigt mich schon lange und es ist wirklich schwierig, hierfür gute Lösungen zu finden. Eine gute Lösung sollte einfach sein und aus gut beschaffbaren Materialien bestehen. Ebenso muss das Material praktische Belange gut berücksichtigen, darf als nicht zu empfindlich sein. Eine gute Haltbarkeit sollte auch gegeben sein.

Das beste Material, was ich bisher gefunden hatte, waren die steifen Strandmatten, die aus einem Netzgewirk gefertigt waren. Leider lässt die Steifigkeit mit der Zeit nach.

Wenn man sich die Thematik mal genauer anschaut, verhalten sich steife Materialien in der Regel so: Bis zu einem gewissen Punkt verformen sie sich elastisch. An einem Stück Papier lässt sich das gut beobachten. Eine Buchseite biegt sich beim Umblättern, geht dann aber wieder in die Ausgangslage zurück. Das ist elastische Verformung. Hier bleibt man im elastischen Bereich des Papieres. Papier kann man recht häufig im elastischen Bereich verformen, ohne dass sich die Eigenschaften verändern.

Ganz anders, wenn man Papier knickt. Hier hat man es mit einer plastischen Verformung zu tun. Diese plastische Verformung verändert die Struktur oder das Gefüge. Das sieht man an dem Knick, den man auch nicht mehr entfernen kann. Am Knick selber wird das Material weicher. Wenn man es mehrfach dort knickt, wird es sehr weich und man kann es auch sehr leicht dort zerreißen. Das Material ist dort stark geschwächt worden. Man kann auch von Materialermüdung sprechen.

Wie schnell durch plastische Verformung die Steifigkeit nachlässt, hängt sehr vom Material ab. Stoffe lassen sich sehr oft knuddeln, ohne dass sich die mechanische Eigenschaft der Steifigkeit verändert. Stoffe sind allerdings in der Regel auch wenig steif. Nimmt man hingegen ein etwas stabileres Vlies, bemerkt man recht schnell einen Verlust an Steifigkeit. Nach einer Maschinenwäsche ist es oft schon sehr viel weicher.

Steifere Materialien, die man häufig zerknüllen kann und die trotzdem ihre Steifigkeit behalten, gibt es kaum welche.

Der andere Weg sind elastische Materialien. Ich hatte letztens ein Polstervlies gekauft, was außergewöhnlich elastisch war. Man erkennt es daran, dass es wenig knickempfindlich ist. Das Material springt einfach wieder zurück. Es kann also in weiten Bereichen gebogen und gedrückt werden, ohne dass es sich plastisch verformt. Es hat eine hohe Elastizität. Gleichzeitig hatte es eine gute Standhaftigkeit, so dass es für eine Stabilisierung geeignet wäre. Neopren wäre auch so ein sehr elastisches Material, eine Silikonmatte aus der Küche ebenso. Diese beiden Materialien haben aber recht wenig Standhaftigkeit.

Die Standhaftigkeit wird auch stark beeinflusst von den Materialdicken. Ein 1mm dickes Neopren hat so gut wie keine Standhaftigkeit, ein 4mm Neopren könnte hingegen schon deutlich eine Maske stabilisieren. Bei Materialien wie Scuba oder Air-Mesh nutzt man dies auch, in dem man durch Abstandsgewirke Dicke und damit mehr Stabilität ins Material bringt.

Dünner Schaumstoff ist ein interessantes elastisches Material, was eine gewisse Steifigkeit/Standhaftigkeit mit einer guten Elastizität vereint. Knicke entstehen hier gar nicht. Leider bestehen Schaumstoffe in der Regel aus Polyurethanen und die können durchaus länger Schadstoffe ausdünsten. Teilweise riecht man dies auch. Persönlich würde ich sie nicht für einen Mundschutz nutzen.

Es gibt noch andere Anforderungen, die man bei der Materialsuche immer im Blick haben muss. Zu stark thermisch isolierende Materialien sind z.B. ungünstig, weil man darunter dann schwitzt.

Fazit: Die Suche nach einem guten Material könnte also in beide Richtungen gehen: Entweder ein steifes Material, was lange seine Steifigkeit bewahrt, oder aber ein elastisches Material, was gar nicht erst in die materialbelastende plastische Verformung geht. Bei der Materialsuche müssen auch immer alle anderen Anforderungen im Blick gehalten werden, z.B. thermische Isolierung, Gesundheitsaspekte oder Verfügbarkeit.

Ein Vergleich von Materialien, die ich bisher getestet habe:

  • Pulmanova - Ist von Haus aus stabil genug, ist also Maskenmaterial mit Filterwirkung, was ohne weitere Versteifung stabil ist. Es ist aber davon auszugehen, dass es mit der Zeit auch deutlich weicher wird. Erfahrungen dazu fehlen noch.
  • Vlieseline - Es gibt stabilere Vlieseline-Produkte, z.B. das aufbügelbare S320. Es ist knickempfindlich und wird dadurch auch weicher. Das PES-Vlies ist aber deutlich widerstandsfähiger, als z.B. die PP-Vliese. Langzeiterfahrungen fehlen hier auch noch, aber es dürfte deutlich länger durchhalten. Ganz stabile Vlieseline-Sorten, wie z.B. CS800 dürfen nicht geknickt werden. Durch die Steifheit sinkt aber auch die Gefahr von Knicken.
  • Strandmatten-Netzgewirk - Anfangs gute Stabilität, lässt mit der Zeit aber nach. Vermutlich wird es zu früh zu viel an Stabilität verlieren, um noch gut nutzbar zu sein.
  • Kabelbinder - Dünne Kabelbinder aus PA können eine Maske an einer Linie stabilisieren, was oft schon ausreicht. Das Material hat einen recht weiten elastischen Bereich, man kann es also weit biegen, ohne das Knicke entstehen. Die Dauerhaftigkeit ist gut.
  • Aludraht - Kann man auch zur Stabilisierung verwenden, aber Alu hat kaum Elastizität, verbiegt also recht schnell. Hat sich zur Stabilisierung nicht so gut bewährt. Auch deshalb, weil eine Maske dann sehr starr würde, was ungünstig für das Verstauen in Behältern ist. Sie verbiegen auch schnell, wenn man sie z.B. nur in einer Tüte transportiert.
  • Federdraht - Ähnlich gut geeignet, wie Kabelbinder, aber auch nur eine Stabilisierung über eine Linie und nicht großflächig. Für großflächigere Stabilisierung müsste man den Draht in eine flächige Form biegen, was wieder viel Aufwand wäre.
  • Evolon - Anfangs ist Evolon noch relativ steif und das kann durchaus reichen. Nach wenigen Wäschen wird es aber sehr weich.
  • AMF 80g Vlies - Anfangs recht steif, verliert aber nach 1-2 Wäschen schon sehr viel an Steifigkeit. Allerdings bewahrt es sich auch nach vielen Wäschen noch eine gute Elastizität und Standhaftigkeit. Das könnte reichen.

10.09.2020 :: Materialvorstellung: Veno Meida Thermo-Vliesstoff

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3 Lagen zerlegt, Spinnvlies - Meltblown - Spinnvlies

Mir wurde mal wieder ein interessantes Material "zugespielt". Es nennt sich Meida und stammt von der Firma Veno. Eigentlich ist es eine Thermowattierung für Winterkleidung. Es ist aber keine klassische Spinnvlies-Wattierung, sondern Hightech: Es besteht hauptsächlich aus Meltblown-Vlies, welches aus feinen Mikrofasern aufgebaut ist. Damit kann man mit relativ dünnen Materialien eine recht hohe thermische Isolierung erzielen.

Das Material gibt es in 3 Grammaturen: 50g/m², 120g/m² und 200g/m². Die Bezeichnungen sind MD50sms, MD120sms und MD200sms. Im Internet findet man bei einigen Händlern noch weitere Grammaturen, z.B. MD65sms, MD85sms, MD100sms, MD150sms, MD300sms. Die scheint es grundsätzlich zu geben, findet man aber nicht im Standardprogramm bei Veno.

Das 50g Material wirkt ähnlich wie ein Tempo-Taschentuch. Außen wird es auf beiden Seiten jeweils durch eine hauchdünne Spinnvlies-Schicht geschützt und stabilisiert. Diese ist nur 0,1mm dick und punktverschweißt, womit sie mehr Stabilität bekommt. Dazwischen sind mehrere Lagen Meltblown-Vlies, wobei die Lagen nicht klar voneinander abgegrenzt sind. Sie hängen irgendwie zusammen und zerfleddern, wenn an sie auseinandernehmen will.

Die Isolierwirkung ist schon bei dem recht dünnen Material beeindruckend. Das 50g Material hat eine Dicke von etwa 0,6mm. Das 200g Material ist etwa 2,5mm dick.

Das Grundmaterial selber ist 100% Polypropylen (PP). Es ist Ökotex 100 Klasse 1 zertifiziert (Artikel für Babys und Kleinkinder). Der Hersteller schreibt auch "Für Allergiker geeignet".

Waschbar ist es lt. Hersteller bis 40 Grad, wobei ich keine Gründe sehen kann, warum man es nicht auch bei 90 Grad waschen können sollte. PP verträgt das problemlos und eigene erste Tests waren positiv.

Für Meltblown typisch, perlt Wasser daran ab. Die Fasern sind so fein, dass Wasser nur schwer eindringen kann. Wenn man aber Waschpulver hinzugibt, durchdringt Wasser auch schnell das Material.

Für Masken ist das Material natürlich total spannend, weil Meltblown irre gut filtert. Die Tests mit dem Süßstofftester waren auch erstklassig. Schon beim MD50sms war kein Süßstoff mehr zu schmecken. Bei dem recht dicken Meltblown ist das Ergebnis auch stimmig.

Der Test in Sachen Atemwiderstand bei den gewohnten Parametern (31,7 l/min, 50cm²) ergab:

  • MD50sms - 51 Pa
  • MD200sms - 84 Pa

Damit sind beide noch sehr gut für Masken geeignet. Allerdings muss man sie immer kombinieren und in Kombination sollte man möglichst unter 100 Pa bleiben, wenn man guten Komfort haben möchte.

Das Material selber ist ja mechanisch wenig stabil. Es kann also nur als filternde Mittellage fungieren. Außen wie innen braucht es ein weiteres Material, was für die mechanische Stabilität sorgt. Im einfachsten Fall wäre das ein Stoff oder z.B. das 80g Vlies von AMF. So ein Vlies schützt auch vor sich lösenden Fasern, die man ja nicht einatmen möchte. Das Material neigt zwar wenig zu Faserverlust und ist auch durch ein Spinnvlies geschützt. Trotzdem würde ich hier auf Nummer sicher gehen.

Wie sich die gute Isolierwirkung auf den Tragekomfort einer Maske auswirkt, muss man testen. Es könnte sein, dass man ins Schwitzen kommt.

Die Flächengewichte scheinen sich nur auf das Thermo-Meltblown zu beziehen. Die Spinnvliese auf beiden Seiten wiegen jeweils 12g/m². Das MD200sms wiegt also 224g/m², was ich so auch nachwiegen konnte. Das MD50sms wiegt 50g + 12g + 12g = 74g/m².

Fazit: Mit Meida steht ein recht einfach zu beschaffendes Material von hoher Filterqualität von einem deutschen Hersteller zur Verfügung, was auch Nachweise wie Ökotex 100 mit sich bringt. Mit 8-10 Euro pro Meter (MD50SMS) ist es bei 150cm Breite noch recht preisgünstig.

Nachtrag 12.09.2020: Was den Atemwiderstand angeht, hat das Material Schwankungen, was wohl an unterschiedlicher Schichtdicke liegen wird. Die Schwankungen, die ich bisher festgestellt habe, liegen bei 20%.

Nachtrag 12.09.2020: Hatte jetzt auch ein MD100sms zum Testen. Ganz merkwürdig, dieses Material hat mit 95-116 Pa ein höheren Atemwiderstand, als das MD200sms. Der Grund dafür ist im Moment nur schwer nachvollziehbar. Vielleicht handelt es sich um ein älteres Material und einen etwas anderen Produktionsprozess. Die Filtereigenschaften sind aber auch erstklassig. Das MD100sms hat eine Dicke von ca. 0,9mm.

Weblinks:

08.09.2020 :: Materialvorstellung: Pulmanova Basic Encasing

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Nachdem ich hier Pulmanova Premium vorgestellt habe, habe ich heute eine Probe Pulmanova Basic bekommen und vermessen können.

Von der Dicke ist es etwa 0,4mm, die Grammatur liegt lt. Hersteller bei 70g/m².

Der Süßstofftester zeigt auch hier erstklassige Ergebnisse, ich kann keine Süße mehr schmecken.

Beim Atemwiderstandstest allerdings eine kleine Enttäuschung. Es hat bei 50cm² und 32l/min 85 Pa und liegt damit deutlich höher, als Pulmanova Premium (54Pa). Bei dem Wert ist es natürlich noch sehr gut für einlagige Maske geeignet, aber natürlich nicht mehr so komfortabel. Wenn man die Wahl hat, sollte man zu Pulmanova Premium greifen. Geringer Atemwiderstand bringt immer Komfort.

Woran liegts? Pulmanova Basic hat viel dichter liegende Schweißpunkte. Wo geschweißt ist, geht keine Luft mehr durch da Vlies. Damit geht eine Menge Fläche verloren, durch die geatmet werden kann.

Hier ein Bild von beiden Materialien, links Premium, rechts Basic:

05.09.2020 :: Experimente mit Paraloid B72 als Steifappretur

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Ich habe mit dem Thema experimentiert, Stoffe und Vlies steifer zu machen. Diese Eigenschaft ist ja bei Masken wichtig, damit das Material beim Atmen standfest bleibt.

Als Idee kam mir, Paraloid B72 einzusetzen. B72 ist ein Ethyl-Methacrylat Copolymer, ein Acryl-Kunststoff von dem keine schädlichen Emissionen oder ähnliches ausgehen sollten. Kunststoffe auf dieser Basis werden z.B. in der Zahnmedizin eingesetzt. Im Sicherheitsdatenblatt sind auch keine problematischen Hinweise zu finden.

Der Einsatz von B72 hat den Vorteil, dass man hier wirklich einen reinen und klar definierten Kunststoff hat und nicht wie bei Lacken ein Stoffgemisch aus dutzenden Substanzen, die man noch nicht einmal kennt.

B72 wird als Granulat geliefert. Ich habe es in Aceton aufgelöst, und zwar als 10 % Lösung. Diesen sehr dünnflüssigen Lack habe ich dann mit Pinsel auf diverse Stoffe und Vliese aufgetupft und trocknen lassen.

Das Ergebnis der Steifigkeit ist beeindruckend. Aus jedem noch so weich fallenden Stoff bekommt man so ein Material, was ähnlich steif wie Pappe ist.

Interessant dabei: Die Filtereigenschaften selbst von Mikrofasermaterialien wie Evolon blieben vollständig erhalten, soweit ich das hier mit einfachen Mitteln nachweisen kann. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Der Lack ist so dünn, dass er nur ganz dünn auf den Fasern trocknet und nicht viele Fasern miteinander verklebt.

Dann hab ich Waschtests gemacht. Leider ist es so, dass diese große Anfangssteifigkeit schon nach einer Wäsche in der Waschmaschine weg ist. Trotzdem bleibt das Material deutlich steifer als ohne Behandlung, auch nach 10 Wäschen. Auf Kunstfasern funktioniert es etwas besser, als auf Baumwolle.

Insgesamt fand ich es aber schon ernüchternd, dass der Effekt leider nicht besonders waschstabil ist. Ähnliches gilt, wenn man das Material stärker mechanisch belastet, also zusammenknüllt. Dabei bricht vermutlich die recht harte Struktur wieder auf. Würde man hingegen einen sehr elastischen Lack haben, würde einem Aufbrechen entgegengewirkt und es käme nur zu elastischen Verformungen.

Es bleibt also derzeit erstmal nur bei einem interessanten Experiment mit recht begrenzten praktischen Einssatz-Szenarien.

Es gibt übrigens für die Stoffveredlung sogenannte Steifausrüstungen oder Steifappreturen. Im experimentellen Hobbybereich kommt man aber nur schwer an solche Produkte ran. In der Regel basieren sie auf Polyvinylacetat oder Polyvinylalkohol. Einige davon werden recht schnell ausgewaschen, es soll aber auch welche gebe, die sich länger im Material halten. Ein Mittel ist z.B. Sevapret BS.

Polyvinylacetat (PVAC) kann man als Granulat kaufen, z.B. bei kremer-pigmente oder Aurelio-Online. Polyvinylalkohol (PVA) ist auch bei Kremer zu bekommen. Ob man mit diesen Grundstoffen zu irgendwelchen sinnvollen Ergebnissen kommt, könnte man testen.

04.09.2020 :: Materialvorstellung: Pulmanova Premium Encasing

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Ich habs bisher irgendwie übersehen, weil ich mich zu sehr auf Evolon konzentriert hatte. Jetzt bekam ich den Tipp, mal dieses Pulmanova Premium Material zu testen, was in Encasings verwendet wird.

Das Material hab ich jetzt in Augenschein genommen und das erscheint mir ein Volltreffer zu sein:

  • Hygienisch bzw. von gesundheitlichen Aspekten erscheint es mir ideal und gut getestet (z.B. Ökotest). Es besteht auch zu 100% aus Polypropylen, woraus auch z.B. Yoghurtbecher sind.
  • Waschbar offiziell bis 60 Grad. Nach meiner Erfahrung verträgt PP problemlos 90 Grad.
  • Hinreichend langlebig, im Encasing-Bereich wird man das ordentlich getestet haben. Ich vermute, dass das Material 30-50 Wäschen standhält. Allerdings: PP-Vliese sind gegenüber Evolon (PES/PA) lange nicht so langlebig und auch nicht so widerstandsfähig. Auch dei Reißfestigkeit von Evolon ist wesentlich höher. Das sollte aber alles nur eine untergeordnete Rolle bei Masken spielen.
  • Das Material ist mit 0,5-0,6mm schon etwas dicker und hat eine gewisse Eigenstabilität. Man könnte es vermutlich ohne zusätzliche Stabilisierung nutzen.
  • Grammatur ca. 100g/m²
  • Der Atemwiderstand liegt bei 50cm² und 32l/min bei 50 Pa, das ist sehr wenig. Damit lässt sich durch so eine Maske sehr leicht atmen. Auch besteht die Möglichkeit, es für ein gutes Design mit einem Stoff außen zu kombinieren
  • Die Filterwirkung ist so mit das Beste, was ich bisher bei so Ersatz-Materialien gesehen habe. Beim Süßstofftester, kann ich nichts schmecken, das geht also in Richtung FFP2-Niveau. Es ist damit auch besser, als z.B. einlagig Evolon 100.
  • Der Grund für die gute Filterwirkung: Es ist ein SMS-Vlies, hat also eine Meltblown-Schicht mittig, die so extrem gut filtert, dabei aber noch recht durchlässig ist.

Die erste Maske, die ich daraus genäht habe, enthält auch wieder das Netzgewirk innen zur Stabilisierung, was ich hier vorgestellt hatte.

Preislich sind die Pulmanova-Encasings nicht so super günstig, aber je nach Größe des Bezuges kommt man auf unter 10 Euro pro m². Pro Maske umgerechnet kommt man auf gerade mal 40 Cent.

Beim Einkauf sollte man nur die Decken oder Kissen aus dem Material verwenden. Die Matratzenbezüge haben auf der kompletten Oberseite Evolon. Nur die Seiten und die Unterseite sind aus diesem speziellen PP-SMS-Material.

Die Filterwirkung ist für dieses Material auch getestet worden, sie soll bei 1µm Partikeln bei etwa 97,8% liegen.

Neben Pulmanova Premium gibt es auch noch Pulmanova Basic. Das Basic-Material hatte ich noch nicht in der Hand. Es handelt sich aber vermutlich auch um ein SMS-Vlies, hat aber nur 70g/m² Grammatur. Es ist mit 6,65 Euro/m² etwas preisgünstiger.

Weblinks:

02.09.2020 :: Evolon günstig bei Lidl

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Im Lidl-Online-Shop gibt des derzeit Encasings unter der Marke Setex zu einem stark reduzierten Preis:

In der Beschreibung steht, dass es sich um Evolon handelt. Bei einer Größe von 155x220 hat man gut 6 m² Material. Bei 24,36 Euro macht das etwa 4 Euro pro m², was sehr günstig ist.

Um welches Evolon es sich handelt, ist unklar, ich vermute aber Evolon 100, was sich gut für Masken eignet.


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