Synology NAS (DS212-DS216)

Installation

  • 2 Schrauben hinten lösen, Gehäuse aufschieben
  • Festplatten einschieben und verschrauben
  • Gehäuse aufschieben und verschrauben
  • Netzteil und Netzwerk anschließen
  • Einschalten - Gerät fährt hoch, Status LED oben sollte nach ein paar Minuten orange blinken
  • Über synology neueste Firmware runterladen (nennt sich bei Synology im Download-Center Betriebssystem Patch, Datei mit Endung .pat)
  • Synology Assistant installieren und starten. Dieser sollte die Box im Netz finden und auflisten. Doppelklick auf gefundenes NAS-Laufwerk oder oben "Installieren" klicken. Assistent leitet einen durch die Installation. Hierbei Pfad für neueste Firmware auswählen. SHR-Volume wie vorgeschlagen macht in der Regel Sinn. DSM Aktualisierungen z.B. auf "herunterladen und manuell installieren" einstellen. Quickconnect, wenn nicht benötigt, überspringen.

Zugriff

  • ip-adresse:5000
  • Standard-Benutzername: admin

Achtung

  • Systemsteuerung -> erweiterte Ansicht einschalten
  • es gibt keine Möglichkeit über die Weboberfläche, eine ausgeworfenes USB-Gerät wieder zu mounten. Geht nur über ssh.

SSH Freischalten

  • Netzwerkdienste > Terminal > SSH

Dateifreigabe anlegen

  • Systemsteuerung > Gemeinsamer Ordner
  • Auf Erstellen klicken
  • Name der Freigabe wählen
  • Weiter klicken
  • Berechtigungen festlegen
  • fertigstellen

Arbeitsgruppe festlegen

  • Systemsteuerung > Dateidienste

Benutzer/Gruppen anlegen

  • Systemsteuerung > Benutzer
  • Systemsteuerung > Gruppe
  • Passwortregeln festlegen: Benutzer > Erweitert > Passwort-Einstellungen
  • Wenn keine Homeverzeichnisse für Benutzer gebraucht werden: Benutzer > Reiter erweitert > Benutzerbasis: Benutzer-Home-Verzeichnis aktivieren: aus

NAS-Einstellungen sichern/wiederherstellen

  • Datensicherung- und Wiederherstellung auswählen
  • Sicherung der Systemkonfiguration wählen
  • Speicherort am lokalen Client angeben. Sicherung hat die Endung .dds
  • Wiederherstellung genauso, nur "Konfiguration wiederherstellen" auswählen

Update einspielen

  • Systemsteuerung > DSM-Aktualisierung
  • DSM-Update kann hier automatisch heruntergeladen und im Anschluß aufgespielt werden. Die Konfiguration bleibt natürlich erhalten. Trotzdem sollte man sicherheitshalber die Konfig zuvor sichern.

Bedienung

  • Einschalten - Einschalter kurz drücken
  • Ausschalten/Herunterfahren - Einschalter für 4s gedrückt halten

LED Anzeigen

  • Status:
    • Grün an - Volume normal
    • Orange an - Speicherplatz wird knapp
    • Orange blinkend - Volume fehlerhaft oder abgestürzt
  • LAN:
    • Grün an - LAN verbunden
    • Grün blinkend - Verbunden und Datenaustausch
    • aus - Nietzwerk ist nicht verfügbar
  • DISK:
    • Grün an - Disk ist bereit
    • Grün blinkend - Auf Disk wird zugegriffen
    • Aus - Keine Disk vorhanden
    • Orange an - Lesen/Schreiben nicht möglich
  • Energie:
    • Blau an - Stromversorgung vorhanden, bereit
    • Blau an, alle andere LED aus - Ruhezustand
    • Blau blinkend - System wird hochgefahren oder heruntergefahren
    • Blau aus - Ausgeschaltet

Mailbenachrichtigung

  • Am besten eine eigenständige Mailadresse für das NAS einrichten, z.B. nas@mydomain.de
  • Systemsteuerung > Benachrichtigung > E-Mail
  • Für eine 1und1 Adresse z.B: smtp.1und1.de, Port 465, Sichere Verbindung, Benutzername=Mailadresse 1und1 Account, Passwort=Password Mailaccount, Absender-Mailadresse=Mailadresse 1und1 Account, Absendername z.B. Name des NAS, Empfänger beliebige Mailadresse, auch zwei Mailadressen per Semikolon getrennt möglich.
  • Testen über "Testmail senden" Button unterhalb der Konfiguration

Diverse Einstellungen

  • Name des NAS festlegen: Systemsteuerung > Netzwerk > Allgemein > Servername
  • DNS-Server, Gateway: Systemsteuerung > Netzwerk > Allgemein
  • IP-Adresse: Systemsteuerung > Netzwerk > Netzwerk-Schnittstelle
  • Start nach Stromausfall: Systemsteuerung > Hardware&Energie > Allgemein > Nach Stromausfall automatisch starten
  • Lüftermodus: Systemsteuerung > Hardware&Energie > Allgemein > Lüftermodus
  • Standby Festplatte: Systemsteuerung > Hardware&Energie > Ruhezustand der Festplatte

Systeminfos / Monitoring

  • Systemsteuerung > System > Info-Center
  • Benachrichtigungen oben rechts das Sprechblasensymbol
  • Hauptmenü (links oben) > Protokollcenter
  • Hauptmenü > Ressourcenmonitor
  • Hauptmenü > Speicheranalysator
  • Hauptmenü > Speichermanager

Synology Web Assistent

  • Sucht nach Synology Boxen im internen Netz
  • Klappt nicht immer problemlos, dann den Synology Assistent nutzen, den man installiert.
  • http://find.synology.com/

Rechte

  • Jede Freigabe kann konfiguriert werden, welche Benutzer oder Gruppen darauf zugreifen dürfen.
  • Grundsätzlich kann man unter Windows auch eine Freigabe nutzen, die auf einen anderen Benutzernamen, als der angemeldete Benutzer lautet. In diesem Fall wird bei Zugriff nach dem alternativen Benutzernamen/Passwort gefragt. Diese Logindaten können beim mappen des Laufwerks auch gespeichert werden, so dass man später nicht erneut Nutzerdaten eingeben muss.
  • Was konzeptionell Windows nicht zu unterstützen scheint, sind mehrere Freigaben, auf die man mit unterschiedlichen Benutzernamen drauf zugreift. Zwar fragt die Netzwerkumgebung nach einem alternativen Nutzernamen, wenn kein Zugriff möglich ist, aber es klappt dann trotzdem nicht. (scheint das Problem zu sein, dass auf einen Server immer nur mit einem Benutzernamen zugegriffen werden kann. Abhilfe soll möglich sein, in dem man mehrere Namen für den gleichen Server über hosts anlegt. Oder aber auch einmal über den Namen und einmal über die IP-Adresse. Siehe hierzu auch: https://www.administrator.de/frage/windows-7-zwei-netzlaufwerke-gleichen-server-benutzernamen-155544.html)
  • Bei der Rechtevergabe am Linux-System orientieren: Jeder Ordner und jede Datei hat 3 Rechte: Benutzer, Gruppe, Rest. Jede Ebene kann mit Lese-Schreibrechten versehen werden oder der Zugriff verweigert werden.

Schwachpunkte

  • Netzteilsteckverbinder zum NAS ungünstig gelöst. Rutscht schnell raus. Muss immer kontrolliert werden, sobald man am NAS rumgefummelt hat. Abhilfe: Kabelbinderblock aufkleben und mit Kabelbinder sichern.

Externe Datenträger

  • Formatieren
    • Systemsteuerung > System > Externe Geräte > Formatieren
    • Nach Möglichkeit ext4 verwenden. Nur wenn unbedingt Windows-Kompatibilität nötig ist, dann fat32.
  • Auswerfen/Unmount
    • ACHTUNG: Externe Datenträger unbedingt unmounten, sonst kann Dateisystem kaputt sein.
    • Systemsteuerung > Externe Geräte > Entfernen
  • Neu mounten
    • Ein USB-Device, was per Software ausgeworfen wurde, kann leider über das Webinterface nicht wieder gemountet werden. Es gibt dafür nur 2 Möglichkeiten: Entweder von Hand den Datenträger von der USB-Schnittstelle trennen und erneut anschließen. Oder aber das NAS-Laufwerk neu booten.
    • Man sollte aufpassen, dass z.B. Backuplösungen wie Hyperbackup den Stick nach erledigtem Job nicht auswerfen, insofern der Stick nicht gewechselt wird.

Datensicherung / Backup

  • Paket Hyper-Backup installieren
  • Backup Auftrag einrichten (Backup-Auftrag heißt hier Datensicherungsaufgabe und auch Vorgang. Alle Aufträge erscheinen auf der linken Seite)
  • Features
    • Versionierung / Rotation
    • Auch 1:1 Kopie auf externe Datenträger oder rsync ohne Versionierung (Legacy Jobs)
    • Backupziele: Externe Speichermedien, rsync, Verzeichnis einer Freigabe, Remote Synology NAS, diverse Online-Speicherdienste
    • Verschlüsselung des Backups
    • Zeitplaner
  • Wiederherstellung
    • Vorgang/Auftrag auf der linken Seite auswählen
    • Versionliste unten wählen
    • bei entsprechender Version mit Maus drübergehen und auf Icon "Sicherungsexplorer" klicken
    • im Explorer "Wiederherstellen" oder "Kopieren nach..." wählen
    • Alternativ: Unter der Aufgabenliste das Icon "Wiederherstellung" klicken. Ist eher geeignet für vollständige Wiederherstellung oder Herstellung von Verzeichnissen.
    • Alternativ: Im oberen Bereich auf das Uhr-Lupe-Symbol klicken. Es öffnet sich der Datensicherungs-Explorer.
  • Achtung: Wenn man bei Backupauftrag das Medium automatisch entfernen lässt, muss dieses abgezogen und wieder eingesteckt werden, sonst hat man keine Zugriff mehr (es gibt nur einen Automounter, keinen manuellen Mounter
  • Protokolle: Unten links auf das Symbol Protokoll klicken. Leider gibt es derzeit noch keine detailierten Protokolle, was wann wo gesichert wurde. Man hat keine Möglichkeiten zu erkennen, was sich von einem Backup zum nächsten verändert hat.
  • Problem: Backups auf wechselnde externe Platten durch einen Job geht nicht. Abhilfe: 2 Jobs definieren, die jeweils einer Platte zugeordnet sind (jeweilige Platte einstecken bei der Einrichtung des jeweiligen Jobs). Dann läuft immer einer korrekt durch, der andere kann hingegen nicht gestartet werden.
  • Nachteile:
    • Daten auf dem Backup lassen sich nur wieder mit HyperBackup wiederherstellen, weil spezielles Datenformat. Abhilfe: Legacy Auftrag verwenden, hier gibts keine Versionierung und die Daten werden 1:1 kopiert.
    • Backup kann nicht verschlüsselt werden. Lediglich verschlüsselte Freigaben werden auch verschlüsselt kopiert. (Die Verschlüsselung auf Dateiebene sorgt dafür, dass Versionierung auch weiterhin technisch möglich ist.)
    • Weiterentwicklung seitens Synology ist unklar. Backupsachen sollten langfristig funktionabel sein. Es bleibt unklar, ob sich da Synology genügend engagiert und das Paket gut pflegen wird. In der Vergangenheit gabs da wohl schon Zweifel.
    • Dateien oder Verzeichnisse vom Backup ausschließen geht derzeit nicht. Für eine ernsthafte Backuplösung ein Nogo.

Meta-Administration

  • Neue IP-Adresse: Falls das Gerät in ein anderes IP-Netz genommen wurde, kommt man ja nicht mehr an die Webconfig dran. Dann Synology Assistant starten, das Laufwerk suchen und dort unter "Konfiguration" die neue IP-Adresse einstellen.

Weblinks