Opel Corsa C

Schwachstellen, Probleme, Kinderkrankheiten

Wenn man sich Autos mal genauer anschaut, dann findet man bei jedem Modell im Laufe der Produktionszeit diverse Probleme und Fehler. Auch wenn der Qualitätsstandard bei der Autofertigung schon sehr hoch ist, ist die Realität anders, als uns Verkäufer und Werbung versprechen. Man kann den Aufwand für Qualitätssicherung auch nicht ins Unermessliche treiben, dann wären Autos nicht mehr bezahlbar. Man muss hier immer einen Kompromiss machen.

Auch wenn die hier aufgeführten Fehler ganz schön zahlreich sind, muss man auch immer bedenken, dass zahlreiche Fehler viele Corsas nie betreffen wird. Und wenn, dann nie alle Probleme bei einem Auto. Der Corsa C schneidet in der Pannenstatistik recht gut ab und fällt auch mit Problemen nicht überdurchschnittlich auf. Und wenn man Internetforen liest, dann melden sich dort natürlich diejenigen, die Probleme haben und nicht die tausenden Fahrer, die keinerlei Probleme mit ihrem Auto haben. Die fahren einfach nur und schreiben nicht in Foren. Es gibt definitiv auch Leute, die fahren einen Corsa 200.000 Km und mehr ohne größere Probleme.

Internetforen zeigen aber gut auf, wenn ein bestimmter Fehler sich wiederholt und geben damit Hilfe, in welche Richtung man bei seinem Problem suchen kann. Und es gibt definitiv auch Fehler, die treten bei nahezu jedem Corsa C auf. Wenn man hier aber frühzeitig reagiert, können kostspielige Reparaturen vermieden werden.

Rost am Tankstutzen

Das ist eine echte Konstruktionsschwachstelle. Das linke Hinterrad hat kein voll ausgekleidetes Radhaus, weshalb Schmutz ungehindert bis zum Tankstutzen hochspritzt. Dort sammelt er sich dann an und sorgt für dauerfeuchtes Klima inkl. Schleifpartikel, die den Lack/Unterbodenschutz durchscheuern.

Der Tankstutzen wird durch eine Gummimanschette zum Blech hin abgedichtet. Diese lässt sich nach außen herausziehen. Hierfür zuerst den Tankdeckel abschrauben und etwas Zewa oder einen Lappen in die Tanköffnung, damit dort kein Schmutz hineinfällt. Jetzt die Gummimanschette abziehen. Man kann evtl. von hinten durch den Radlauf drücken oder von außen mit einem Schraubendreher unten leicht hochhebeln.

Dahinter findet man dann meist jede Menge Schmutz und schon gut Rost. Oft ist die untere Befestigungsschraube völlig verrostet, ebenso die Blechhaltelasche.

Macht man an dieser Stelle nichts, rostet irgendwann das ganze Blech durch und dann dringt Wasser ins Innere des Wagens. Je später man Rostschäden hier behebt, um so schwieriger und kostspieliger wird alles.

Die Stelle ist nicht leicht zu behandeln, da man von innen nur schwer rankommt. Zuerst muss der ganze Schmodder weg, also viel Wasser mit genügend Druck. Dann allen losen Rost entfernen und schleifen. Zur Inspektion der Sauberkeit der Kanten hat sich ein Zahnarztspiegel bewährt. Wenn man Glück hat und es noch nicht allzu schlimm ist, dann mit Rostschutzfarbe behandeln. Evtl. ist Vorbehandlung mit Owatrol sinnvoll, welches in feinste Ritzen zieht. Dann innen mit Unterbodenschutz behandeln, z.B. Fertan UBS 220. Bevor man dann wieder die Gummimanschette einsetzt, die Kanten, wo später die Manschette sitzt, satt mit Fluid-Film Gel oder ähnlichem Kriechfett einschmieren. Das schützt vorm weiterrosten.

Pflege ist dann ganz wichtig: Mindestens zweimal im Jahr das Radhaus ordentlich von Schmutz säubern und unter die Gummimanschette schauen, ob sich erneut Rost gebildet hat. Eine noch bessere Lösung wäre, den Konstruktionsfehler zu beseitigen, in dem man irgendwie das Radhaus so auskleidet, dass gar kein Dreck mehr da hoch fliegen kann.

Und noch ein kleiner Trick: Das Wasserablaufloch der Gummimanschette sitzt viel zu hoch und die Dichtung der Tankklappe ist oft nicht dicht. Folge: Wasser steht oft und lange unter dem Tankstutzen. Wenn das bei einem auch so ist, kann man direkt am untersten Punkt der Gummimanschette einen dünnen Bindfaden bis ins innere des Kotflügels durch das Ablaufloch im Blech hindurchfädeln (z.B. Drachenschnur). Innen lässt man ihn ca. 10cm runterhängen, an der Gummimanschette etwa 1-2 cm rausstehen. Durch den Kapillareffekt wird hierüber stehendes Wasser recht schnell nach innen durchgeleitet.

ACHTUNG: Die Schraube, mit der der Tankstutzen befestigt ist, könnte Erdungsfunktion haben. Sicher bin ich mir nicht. Wenn es so ist, dann besteht Gefahr, insofern das Halteblech weggegammelt ist.

Tipp: Eine Ursache für den Rost am Tankstutzen ist die nicht funktionierende Abdichtung der Tankklappe. Ist die verschlossen, ist bei vielen Corsas noch ein 1-2mm Spalt, durch die von Außen jede Menge Wasser eintritt und im Innenraum schlecht ablaufen kann. Was man da tun kann: Gummidichtung schön dünn mit Silikonfett einschmieren. Karosserie mit gut fettfrei säubern, wo die Gummidichtung aufliegen würde. Dann einen flexiblen MS-Polymerklebstoff aus der Kartusche dort auftragen und Klappe schließen. Herausquillende Überstände entfernen. 1 Tag aushärten lassen. Dann Tankklappe wieder öffnen. Das sollte mit etwas Kraft funktionieren, weil die Dichtung ja mit Silikonfett als Trennmittel eingeschmiert war. Jetzt hat man eine perfekte Abdichtung. MS-Polymer z.B.Soudal Fix-All. Ähnliche Produkte gibts auch von Pattex (z.B. Pattex Montage Special oder All Materials).

Weblinks:

Rost allgemein

Der Corsa C ist nur teilverzinkt, es sind also nur die kritischen Teile verzinkt, der Rest nicht. Das bedeutet eine gewisse Rostanfälligkeit z.B. durch Steinschläge. Man sollte die Karosserie immer mal wieder nach kleinen Blasen und Roststellen absuchen. Passiert in der Regel recht selten, früh gefundener Rost lässt sich aber besser beseitigen.

Etwas auffällig oft sind kleine Rostblasen an der Heckklappe. Hier gibt es keine typischen Bereiche, was eher auf Steinschlag schließen lässt.

Am Unterboden gibts einige kritische Stellen, die regelmäßig vor dem Winter auf Rostbefall gecheckt werden sollten. Das betrifft einige Teile der Vorderradaufhängung und der Motoraufhängung. Und auch die Hinterachse sollte penibel inspiziert werden. Bewährt hat sich die Konservierung mit Liqui Moly Seilfett aus der Sprühdose.

Scheibenwischergestänge

Das Scheibenwischergestänge sieht oft übelst korrodiert aus, da wird das Wasser wohl nicht richtig geführt, so dass es regelmäßig über das Gestänge läuft. Sieht man auf der linken Seite, wenn man die Motorhaube öffnet, unter der Plastikabdeckung. Ebenso fressen sich die Lager beider Scheibenwischer gerne fest. Diese sollte regelmäßig geölt werden, z.B. 2-4 mal im Jahr mit Ballistol. Das Gestänge kann man an den korrodierten Stellen ordentlich säubern und dann mit Rostschutzfarbe oder einem Schutzlack streichen.

Siehe auch hier:

Defekte Steuerketten beim 1.0er Motor

Es gab zahlreiche Steuerkettendefekte schon bei sehr geringen Laufleistungen. Opel hat dieses Problem wohl recht lange nicht in den Griff bekommen. Defekte Steuerketten fallen mit einem laut rasselnden oder nagelnden Motor auf.

Nagelnde Geräusche:

Rasselnde Geräusche:

aber bei diesem Geräusch scheint es nicht die Steuerkette gewesen zu sein:

Ich glaube, die Steuerkette kann 2 Geräusche machen:

  • Einerseits ein rasseln, weil die gelängte Kette während der Bewegung viel Freiraum hat, hin und her zu schleudern und dabei dann auch z.B. auf den Spanner oder andere Teile aufschlägt. Es ist eher ein gleichmäßig durchgängiges rasselndes Geräusch.
  • Andererseits ein regelmäßiges Anschlagen einer nicht richtig gespannten Kette, z.B. in dem Moment, wo das Gemisch im Motor gezündet wird und er daduch vibriert. Durch die Masseträgheit der Kette veharrt die und schlägt dann irgendwo an. Das macht dann klopfende, hämmernde oder nagelnde Geräusche. Typisch genau im Takt der Verbrennungszyklen. Im Leerlauf bei einem 3-Zylinder (800UPM) typisch etwa alle 50ms, also 20 mal pro Sekunde (pro 2 Umdrehungen = 3 Zündungen). Auch kann es durch ungleichmäßige oder impulsartige Belastung der Kette dazu kommen, dass die nicht richtig gespannte Kette z.B. am Spanner anschlägt.

Evtl. kann man die Stelle der Geräuschentwicklung mit einem Mikro oder Stethoskop lokalisieren.

Weil Steuerkette ein häufiges Problem ist, neigen viele dazu, bei klackerndem Motor sofort diese in Verdacht zu haben. Das muss aber nicht sein.

Kleiner Test, ob es die Hydrostößel sind: Einfach mal Hydrostößel-Additiv von Liqui-Moly ins Öl geben und gucken, ob es weniger wird.

Wer ein 5W-30 Öl fährt, kann auch mal auf dickflüssigeres 5W-40 umsteigen, bei manchen hat das geholfen, wenn es an den Hydrostößeln liegt.

Auch die Wasserpumpe kann angeblich solche Geräusche produzieren.

Knarksendes Kupplungspedal

Wenn ein Tempomat verbaut ist, hat das Kupplungspedal einen Schalter. Der Schaltkopf drückt direkt aufs Kupplungspedal und dort ist oft kein Fett/Öl. Daher kommt das knarksen. Schmiert man diese Stelle, ist das Problem behoben.

Krümmer gerissen beim 1.0er Motor

Der Dreizylinder ist etwas unruhiger und vibriert mehr. Das kann dazu führen, dass der Krümmer reißt. Sollte man regelmäßig mal kontrollieren. Kann geschweißt werden, falls der gerissen ist.

Achsmanschette defekt

Die Gummimanschette der Gelenkwelle linke Seite zum Getriebe hin hat nach außen hin eine Schwachstelle, wo sie reißt. Typischerweise nach 50-100 tausend Kilometer Laufleistung. Dann tritt recht schnell das Fett aus und nachfolgend geht recht schnell das Gelenk kaputt. Von daher sollte man die Manschette regelmäßig kontrollieren und bei Defekt sofort austauschen lassen.

Sollte man lediglich einen Riss sehen, aus dem noch kein Fett austritt, kann man einen Reparaturversuch mit Sekundenkleber probieren. Am besten einen Kleber, der speziell für Gummi-Gummi-Verbindung gedacht ist. Zuvor muss sehr gut gesäubert und entfettet werden. Den Riss hierfür offen halten, damit auch hier, aller Schmutz ausgewaschen wird. Auswaschen z.B. mit Bremsenreiniger, Waschbenzin oder Spiritus. Nach guter Trocknung dann Verklebung so, dass Kleber gut in den Riss hineinläuft. Verstärkung evtl, in dem man eine Gummi-Rundschnur drüberklebt.

Wenn schon defekt, kann auch eine Notreparatur durch Kleben gelingen. Problem ist, die Klebestellen fettfrei zu bekommen. Neben Sekundenkleber kann auch ein MS-Polymer-Klebstoff versucht werden. Besser ist natürlich, eine neue Manschette verbauen zu lassen. Denn es ist ja auch unklar, wie viel Fett schon verloren gegangen ist.

Defekter Öldrucksensor/Öldruckschalter

Scheinen viele Corsas zu haben, der Öldrucksensor wird irgendwann undicht und dann tropft da Öl den Motor runter. Reparatur ist relativ simpel und kostengünstig, so ein Sensor kostet nur um die 10 Euro.

Man sollte möglichst schnell reparieren, weil unter ungünstigen Umständen Öl durch das Kabel bis zum Steuergerät gedrückt werden kann. Dann kann es zu Ausfällen am Steuergerät kommen, was richtig teuer wird.

Defektes AGR-Ventil

Alte Opelkrankheit, die auch schon der Corsa B hatte. Eine Reinigung kann evtl. schon helfen. Bei defektem AGR meldet sich die Motor-Warnleuchte. Ausbau siehe hier: http://www.opel-voting.de/corsa-tigra/31863-fehlersuche-am-abgasrueckfuehrventil-ventil-des-x10xe-x12xe.html

Schaltgestänge kaputt

Irgendwie ist das Schaltgestänge unterdimensioniert, geht gerne mal kaputt. Evtl. kann regelmäßiges fetten die Lebensdauer erhöhen. Besonders betroffen sind Wagen bis ca. 2003, später wurde ein verbessertes Schaltgestänge eingebaut.

Lambdasonde defekt

Der Corsa C hat 2 Lambdasonden, eine vor und eine hinter dem Kat. Normalerweise halten Lambdasonden ein Autoleben lang. Beim Corsa gibt es öfters mal Ausfälle schon bei 50-70 tausend Kilometer.

Evtl. reicht eine Reinigung der Lambdasonden bereits aus.

Knarzen Hinterachse

Im hinteren Bereich des Wagens hört man es knarzen, wenn man durch ein Schlagloch fährt oder einen Bordstein hochfährt. Mitunter auch in Kurven. Dies kann am gummigepufferten Gelenk der Hinterachse liegen, was sich rechts und links vor der Achse befindet. Hier z.B. mit Ballistol sprühen, das kriecht schön in unzugängliche Bereiche, wo es auch hin muss. Fett wäre hier nicht kriechfähig genug. Das Problem taucht vor allem in der kalten Jahreszeit auf, vermutlich weil dann der Gummi härter ist.

Manchmal ist es auch die Kofferraumklappe, hier mal die Gummipuffer prüfen. Eine kleine Knetkugel draufsetzen und Kofferraum zuklappen. Ist die Knete vollständig flach gedrückt, oder hat sie noch eine gewisse Schichtdicke? Gummipuffer evtl. nachstellen. Mitunter kann man auch mit Taschenlampe bei zugeklappter Klappe durch den Spalt gucken, ob die Gummipuffer aufliegen.

Auch das Heckklappenschloß kann es manchmal sein. Um Heckklappenschloß und Heckklappen-Gummipuffer ausschließen zu können, kann man mal mit offener Hecklappe fahren. Das Scharnier der Heckklappe sollte man zur Sicherheit auch mal ölen.

Was auch quitschen könnte, sind die Auflagen der Federn, die man ebenso mal mit Öl oder Fett einsprühen kann.

Bei einigen Corsas sind auch die Federn der Hinterradachse gebrochen. Hier mal genauer inspizieren.

Weblinks:

Poltern Vorderachse

Wenn man über schlechte Straßen fährt, poltert es an der Vorderachse. Ein gewisses Poltern scheint auch dann da zu sein, wenn alles soweit in Ordnung ist. Am besten mal alles an der Vorderachse überprüfen lassen (Koppelstangen, Querlenker, Stabilisator, Federn, Dämpfer, Domlager, Lenkgetriebe, Spurstangenkopf).

Manchmal ist es auch das Kreuzgelenk der Lenkung, welches unten im Fußraum innen zu finden ist. Hier mal die Schrauben prüfen.

Weblinks:

Wasser im Fußraum

Grund dafür ist die Dichtung des BCM-Modulkastens, welcher links unter der Frontscheibe im Motorraum verbaut ist. Dieser Kasten ist mit einer Dichtung an der Trennwand zum Innenraum angebracht. Diese Dichtung kann mit der Zeit undicht werden und dann läuft Wasser nach innen.

Man sollte auch regelmäßig mal die Wasserabläufe rechts und links reinigen (schwarze Kunststoffklappen rechts und links im Motorraum ca. 40cm von Oberkante senkrecht verbaut). Und auch allen Schmutz entfernen, der sich unter der Kunstoffabdeckung unter der Frontscheibe befindet.

Weblinks:

Zentralverriegelung spinnt

Ob dieser Fehler wirklich oft auftritt, ist mir unklar. Ich konnte es aber an 2 Corsas beobachten, dass die ZV immer mal wieder von alleine den Wagen öffnete. Sehr unangenehm, wenn dann ein nicht abgeschlossener Wagen rumsteht.

Ein anderer Fehler ist, wenn die ZV sofort wieder öffnet, nachdem man verriegelt hat. Das kann etwas mit diversen Schaltern zu tun haben. Entweder der Türschalter, der in der Nähe der Scharniere sitzt. Dieser wird von der ZV ausgewertet. Ebenso gibt es Schalter in den Schlössern, die dann schalten, wenn man den Schlüssel rumdreht. Wenn diese verrutscht sind und falsch auslösen, kann es zu Problemen kommen.

Manchmal muss auch der Schlüssel neu synchronisiert werden, Infos dazu findet man im Internet. Beim Batteriewechsel sollte man schnell machen, damit der Schlüssel die Synchronisation nicht verliert.

Nach längerem Gebrauch können die Schalter im Schlüssel kaputt gehen. Ebenso der Kunststoff, wo man drückt. Reparatursätze findet man bei Ebay so um 10-15 Euro. Um die Schalter zu tauschen, muss man allerdings gut löten können. Am besten einen Experten machen lassen.

Klappern, Poltern und Geräusche

Kommt häufig vor, dass die Karosserie irgendwo knarkst und klappert. Türen, Verkleidungsteile, Sicherheitsgurte, Rückbank oder Sitze - die Möglichkeiten sind vielfältig. Ist oft schwer zu lokalisieren und zu beseitigen. Mal mit offenen Türen zu fahren, wäre eine Möglichkeit, die Ursache Tür auszuschließen.

Man sollte hier immer klar differenzieren, ob nur irgendwas Unkritisches klappert oder ob ernsthafte Probleme zu befürchten sind (gebrochene Federn, gerissener Auspuffkrümmer, gelöste Bleche im Motorraum, gelöste Stoßdämpfer, gelöste Räder). Also zumindest mal herausfinden, von wo ungefähr das Geräusch kommt. Ein Stethoskop kann hierbei hilfreich sein, wenn nicht zur Hand, dann z.B. ein Rohr oder eine als Rohr aufgeschnittene Pringels-Dose.

Ein ganz fieses vibrieren hatte ich mal in der rechten Beifahrertür. Wenn man gegen die Verkleidung drückte, war es weg. Das nervte dermaßen, dass mich das völlig verrückt machte. Irgendwann merkte ich, dass meine Lüftung auf Stufe 2 lief. Bei ausgeschalteter Lüftung war das Geräusch weg. Gott sei dank, damit kann ich leben.

Weblinks:

Stutzen Kühlwasser abgebrochen

Am 1.0 er Motor befindet sich auf der rechten Seite oben ein Kühlwasseranschluß (recht kleiner Stutzen), in der Nähe des oberen Keilrippenriemenrades (Wasserpumpe). Dieser Anschlußstutzen ist blöderweise aus Kunststoff und bricht sehr schnell ab. Weil das wohl öfters vorkam, wurde der Stutzen später aus Messing gefertigt.

Weblinks:

Nockenwellenschaden

Im Modelljahr 2005 gab es Probleme, dass sich die Nockenwellenlagerschrauben lösen können. Diese sind wohl mit einer Beschichtung versehen, die bei höheren Temperaturen nachgegeben hat. Müssen jetzt wieder mit 8Nm nachgezogen werden. Betroffen ist der Motor Z10XEP, Z12XEP, Z14XEP, Z14XEL. Durch dieses Problem kann der ganze Motor so zerstört werden, dass ein kompletter Ersatzmotor nötig ist. Betroffen sein soll der Corsa aus Eisenach mit den Fahrzeugidentnummern WOL XXXX XX 5 6 068545 - WOL XXXX XX 5 6 121411 und WOL XXXX XX 5 3 033004 - WOL XXXX XX 5 3 071565 und WOL XXXX XX 5 4 206462 - WOL XXXX XX 5 4 395998. Diese Problematik wird unter Kampagne 10-R-030 bei Opel geführt.

Weblinks:

EPS Lenksystem defekt

Die elektrische Servolenkung geht öfters mal kaputt. Ein Phänomen kann sein, dass es sich nach links leicht lenkt, nach rechts aber schwer. Mitunter findet man für wenig Geld (25 Euro) Reparatursätze bei Ebay. Opel selber will wohl oft die ganze Lenkung wechseln, Kostenpunkt dann 900-1000 Euro.

Hat wohl etwas mit dejustiertem Lenkwinkelsensor zu tun.

Weblinks:

Wackelkontakt Steckverbinder Tacho

Der Steckverbinder direkt am Tacho kann einen Wackelkontakt haben bzw. nicht mehr richtig stecken. Dann fallen Tacho oder diverse Anzeigen aus. Wurde in späteren Baujahren verändert, so dass dieses Problem nicht mehr auftaucht.

Fatales Zusatzproblem: Der Tacho ist Teil der Wegfahrsperre. Ohne richtig verbundenem Tacho kann man das Auto also auch nicht mehr starten.

Wasserpumpe undicht

Die Wasserpumpe wird öfters undicht, meist so nach Laufleistungen von 60-80TKm. Wenn man Zahnriemen oder Steuerkette wechseln muss, kann auch die Wasserpumpe ohne viel Zusatzaufwand mit gewechselt werden. Kann sich evtl. anbieten, weil die Pumpe mit 30-60 Euro recht preisgünstig ist.

Gebrochene Federn

Die Achsfedern brechen gerne mal, vor allem an der Hinterachse. Durch den Bruch können auch weitere Teile kaputt gehen. Vor allem dann, wenn nur ein kleines Stück am Anfang/Ende der Feder gebrochen ist und dies nicht sofort auffällt. Dann fährt man längere Zeit mit einer gebrochenen Feder, die scharfe Bruchkante macht dann die Auflageflächen kaputt.

Defekter Kurbelwellensensor

Sollte einen Fehlercode ergeben, womit man es gut identifzieren kann (Code 0335). Wenn der Kurbelwellensensor halbdefekt ist, kann der Motor sporadisch ausgehen, springt dann aber wieder an. Man sollte auch mal auf den Drehzahlmesser achten, der bei Defekt auf Null runtergeht. Bei einem vollen Defekt springt der Motor nicht mehr an.

Der Austausch ist theoretisch recht einfach, praktisch kanns aber auch sehr schwierig werden. Erstmal brauchts Ersatz, den man gut bei Ebay bekommt. Ich würde keine Billiglösung nehmen, sondern Original Bosch. Der kostet etwa 40 Euro. Zum Austausch braucht es eine Hebebühne oder eine Auffahrrampe. Wie auch immer, man muss irgendwie unters Auto kommen. Der Sensor sitzt in der Nähe der inneren rechten Gummimanschette des Achsantriebes. Zuerst entfernt man den Stecker. Schwierig ist, dass man die Verriegelungsnase öffnen muss, dort aber kaum sieht, was man dafür tun muss. Nachdem der Stecker runter ist, setzt man eine Torx 10 Nuss an die Schraube und dreht sie raus. Klappt nur mit 1/4 Zoll Werkzeug, alles andere ist dort zu groß. Jetzt kommt die große Frage: Geht der Sensor recht leicht raus? Wunderbar, dann ist die Reparatur schnell erledigt. Bei mir war der aber dermaßen fest drin, dass ich ihn nur mit Wasserpumpenzange und viel Kraft gedreht bekam. Ich hab bestimmt 2 Stunden rumgefummelt, bis der endlich draußen war. Schlussendlich half es, mit einem Kabelbinder am Steckerflansch einen 3mm Nylonfaden festzumachen, mit dem ich einen ordentlich Zug über einen hebelnden Schraubendreher aufbauen konnte. Dann noch mit Schraubendreher am Sensor selber rumgehebelt und mit Zange versucht zu drehen - irgendwann war das Monster raus.

Neuen Sensor inkl. Gummiring etwas einölen und dann rein damit. Sollte leicht gehen. Verschrauben, nicht zu fest ziehen (8Nm). Dann Stecker drauf. Das sollte es gewesen sein.

Schlechte Konservierung

Es gab wohl ziemliche Qualitätsschwankungen bei der Hohlraumkonservierung und dem Unterbodenschutz. Hier sollte man seinen Wagen mal genau inspizieren und bei Mängeln nachkonservieren. Ich hab gute Erfahrungen mit Fertan UBS220 oder Liqui-Moly Seilfett gemacht.

Defekte Schellen Achsmanschetten

Die radseitige Achsmanschette ist betroffen, typischerweise links früher, als rechts. Die äußere große Schelle zum Rad hin ist punktgeschweißt, welche bricht. Das passiert typischerweise nach 5-6 Jahren. Resultat ist, dass die Fettfüllung sich im Umfeld verteilt und Schmutz ans Gelenk gelangen kann.

Wenn es rechtzeitig erkannt wird, gelingt eine einfache Reparatur: Schlauchschelle 70-90mm (ATU 2 Stück für 2,99 Euro) verwenden. Überstehendes Ende des Bandes abschneiden. MoS2-Fett auffüllen, z.B. Liqui Moly LM47. Die Achsmanschette kann damit gut gefüllt werden. Original dürften so 70-100g drin sein.

Eine Zeit lang wurden die Achsmanschetten aus einem recht harten Material gefertigt, weshalb die nach Reparatur gerne wieder runterspringen. Beobachten und ggf. Schlauchschelle nochmal nachziehen. Oder passende Klemmschelle verwenden.

Defektes Motorlager links

Links ist bei den 1.0er und 1.2er Motoren ein Hydrolager für die Motoraufhängung montiert. Dieses ist häufig schon nach wenig Laufleistung defekt und leergelaufen. Zu erkennen an Rissen oder herauslaufender Flüssigkeit. Kann lange unentdeckt bleiben, weil es sich beim Fahren nicht bemerkbar macht.

Für den Wechsel muss der Motor von unten abgestützt werden, z.B. mit einem Wagenheber und Unterlegholz. Am besten den Motor zusätzlich mit einem Keilholz zwischen Rahmen und Getriebe sichern (sind nur ca. 25 mm Abstand). Den Motor etwas anheben, so dass das Lager entlastet wird. Dann sowohl die beiden Hauptschrauben, wie auch die 3 Schrauben der darunterliegenden Halterung lösen. Halterung entfernen und dann erst die 4 Schrauben des Lagers herausdrehen. Bremsleitung, die über dem Lager läuft herausklippen, damit man Platz hat. Dann Lager herausnehmen und neues Lager einbauen. Das Lager kostet von Drittherstellern ab 30 Euro.

Ölschlamm

Zumindest beim 1.0er und 1.2er Motor kenne ich das Phänomen, dass sich in der Nähe des Öl-Einfüllstutzens recht viel Ölschlamm absetzt. Genaugenommen ein hellbraunes Wasser-Öl-Gemisch. Das Wasser hier ist in der Regel Kondenswasser. Passiert vor allem bei Kurzstreckenfahrzeugen. Sollte man alle 6-12 Monate mal entfernen.

Gefahr bei kompletten Kühlwasserverlust

(Danke Rainer W. für die Info)

Kommt es z.B. wegen abgebrochenem Stutzen oder Marderbiss zu einem kompletten Kühlwasserverlust, zeigt die Kühlwassertemperaturanzeige keine erhöhten Werte. Man erkennt also keinen Defekt, was fatal ist. Denn so überhitzt zwangsläufig der Motor, was einen Totalschaden nach sich ziehen kann.

Marder scheinen übrigens auch den Antennenfuß zu mögen.

Hutablagebolzen

(Danke Rainer W. für die Info)

Brechen gerne mal ab, Neue sind schwer zu montieren. Am besten ein Loch von vorne reinbohren, um sie wieder mit einer Schraube herauszuziehen.

Weblinks:

Kopfstützen nicht vertauschen

(Danke Rainer W. für die Info)

Die vorderen und hinteren Kopfstützen sind nicht kompatibel. Das merkt man aber erst beim Rausziehen, was nicht funktioniert. Mit Draht/Büroklammer/dünnem Schraubendreher solls wieder raus gehen.

Blinkerschalter Freigabe defekt

Fast immer ist es in Linkskurven der Fall, dass der Blinkerschalter nicht automatisch wieder freigegeben wird. Nach Linkskurven blinkt er also links weiter.

Ehe man jetzt einen neuen Blinkerschalter kauft, sollte man erst einmal folgendes machen: Verkleidung Lenkrad abbauen, wo Blink- und Scheibenwischerschalter eingebaut ist. Hierfür von unten mit TX-20 die Schraube ausdrehen. Dann die obere Abdeckung zum Lenkrad hin drücken, damit die vorderen 2 Haltenasen entriegeln. Diese liegen seitlich zwischen Verkleidung und Lenkrad. Ist die obere Verkleidung entfernt, kann man mit TX15 die zwei Schrauben rechts und links von oben lösen, womit die untere Halterung leicht nach unten gedrückt werden kann. Braucht nicht entfernt zu werden. Es geht nur darum, den Blinkerschalter zu entfernen. Hierfür die 2 Haltenasen oben und unten eindrücken und dann rausziehen.

Jetzt erstmal kontrollieren, ob der weiße Entriegelungszapfen vorhanden ist. Wenn ja, dann mal links blinken und gucken, ob man den durch Druck auf den weißen Zapfen wieder entriegelt bekommt. Rechts blinken ebenso kontrollieren. Je nach Blinkrichtung muss man von oben oder unten auf den Zapfen drücken.

Wenn alles geht, dann den Zapfen ein klein wenig fetten und dann wieder einbauen. Beim Einbau unbedingt darauf achten, dass man ihn die Führung oben und unten einschiebt. Und jetzt kommts: Unbedingt darauf achten, dass der oben wie unten wirklich eingerastet ist. Denn das ist häufig die eigentliche Ursache: Die untere Verriegelung springt gerne mal raus.

Wenn korrekt montiert, dann im Stand mal probieren, ob es funktioniert: Rechts blinken, etwas nach rechts lenken und wieder zurück. Links blinken, nach links lenken, wieder zurück. Springt er korrekt beim zurücklenken raus? Dann ist alles ok. Verkleidung kann wieder zusammengebaut werden. Die obere Abdeckung muss zuerst in die Haltenasen, die vom Lenkrad weg sind. Ist etwas kniffelig, Oberteil muss zusammengedrückt werden. Erst wenn diese Nasen drin sind, die Nasen zum Lenkrad hin einrasten. Und darauf achten, dass die Gummis der Schalter in der richtigen Position sind.

Falls das nicht die Ursache ist, dann braucht es vielleicht doch einen neuen Schalter. Gibts bei Ebay ab etwa 12 Euro. Was die allerdings taugen, weiß ich nicht. Originalteil bei Opel kostet so etwa 70-80 Euro.

Lampenwechsel Frontscheinwerfer

Eine wirkliche Fehlleistung der Ingenieure. Man kann es gar nicht glauben. Um die Lampen für Fernlicht und Standlicht zu wechseln, muss man lt. Anleitung die Stoßstange abbauen! Das ist nötig, um die Scheinwerfer zu demontieren, erst dann kommt man vernünftig dran, um die Lampen zu wechseln. Als ich das das erste Mal gemacht habe, hat mich das 2 Stunden Arbeit gekostet. Noch dazu nudeln gerne irgendwelche Schrauben dabei aus.

Mit etwas Übung, Spiegel, Taschenlampen, diversen Haken und dünnen Fingern schafft man es aber auch ohne Ausbau.

Die Problematik betrifft zumindest die PROJEKTOR ELLIPSOID SCHEINWERFER.

Ölverlust an Riemenscheibe Kurbelwelle

Der Simmering stirnseitig, der den Auslass zur Riemenscheibe abdichtet, wird gerne mal undicht. Dann ölt der Motor in diesem Bereich, was auch stärkeren Ölverlust bedeuten kann. Mitunter wird empfohlen, auch die Riemenscheibe zu tauschen. Der Grund dafür ist, dass an der Riemenscheibe ein Stück Welle angeschraubt ist. Und der Simmering dichtet diese Welle ab. Die Welle kann hier Laufspuren haben, weshalb dann ein neuer Simmering evtl. nicht sauber dichten könnte.

Es braucht also sinnvollerweise:

  • Keilrippenriemen - falls der älter als 8 Jahre ist oder mehr als 100.000 Km gelaufen ist.
  • zentrale Schraube der Riemenscheibe. Das ist eine Dehnschraube, die unbedingt gewechselt werden muss.
  • Riemenscheibe inkl. Welle. Gibts als Komplettteil von Opel für etwa 85-90 Euro.
  • Simmerring Kurbelwelle stirnseitig

Der kleine 1.0er 3-Zylinder Motor

Wer sehr spritsparend und kostengünstig unterwegs sein will, sollte den kleinen 1.0er Motor mit 58/60PS nehmen. Der Twinport-Motor (Z10XEP), der ab etwa 2003 verbaut wurde, ist noch etwas leistungsfähiger und sparsamer, als der Vorgänger. Ich finde ihn von der Leistung völlig ausreichend und komfortabel, obwohl im Internet viel Gegenteiliges zu lesen ist. Wer auf Autobahn oft über 130Km/h unterwegs ist, sollte sich aber doch was Stärkeres zulegen. Mit dem 1.0er kann man bei sparender Fahrweise durchaus 5,5 l/100Km im Stadtverkehr erreichen, auf Autobahn bei 120 Km/h um die 5,0 l/100Km.

Eine leicht erhöhte Anfälligkeit des Motors - wie man im Internet mitunter liest - kann auch einen simplen Grund haben: Viele junge Fahrer (günstiges Einstiegsauto), die mehr aus dem Motor herausholen wollen, als er leisten kann. Dann wird er oft bei hohen Drehzahlen gefahren und das führt zu erhöhtem Verschleiß oder Überlastung.


Know-How

Tacho Ausbau

  • Verkleidung um Lenkrad abbauen (Schraube unten, Snap-In Haken, 2 Schrauben nach Abnahme der oberen Verkleidung)
  • Verkleidung Fußraum abbauen (linke kleine Ablage ausbauen mit Drahthaken die Haken nach außen ziehen, dann Schrauben lösen)
  • Verkleidung Tacho demontieren
  • Tacho rausschrauben (2 Schrauben unten)
  • Steckkontakt lösen (bei neueren Modellen Haken entriegeln)

Tacho zerlegen

  • schwarze Abdeckung Rückseite losschrauben und abnehmen
  • schwarze Hülle inkl Glas vom Rest herunterlösen (gut zugängliche Snap-In-Haken)
  • Zeigerpositionen fotografieren
  • Alle Zeiger runternehmen: Nach links über Endanschlag drehen und dabei gleichzeitig ziehen. Wichtig ist die drehend ziehende Bewegung, die zu große Kräfte auf die Welle verhindert. Alle Zeiger sind nur aufgesteckt. Zeiger markieren, um sie später wieder passend aufzustecken.
  • Frontfolie komplett entfernen (eingehakt, Achtung: Haken nicht abbrechen)
  • Gefahr: Das Display kann schnell abgerissen werden, das wäre ein Totalschaden!
  • Schwarzen Displayrahmen vorsichtig lösen und nach oben abnehmen (Snap-In-Haken links/rechts)
  • Display vorsichtig herausnehmen und am besten temporär irgendwo mit Klebeband sichern, damit die Last nicht auf die Verbindungsfolie geht.
  • Streuscheibe unter Display herausnehmen
  • Rückseitig die Platine herausnehmen (Snap-In-Haken lösen)
  • Tachoreparaturen sind relativ gut machbar, weil Standardbauteile, die von der Miniaturisierung noch gut zu handhaben sind. Bei mir war z.B. ein ULN2003 Treiber defekt, weshalb einige Kontroll-LEDs ausfielen. So einen Treiber bekommt man ab 20 Cent, einlöten ist in 10 Minuten erledigt. Ein defektes Display ist aber nur sehr schwierig zu wechseln, weil über eine Anschlußfolie verklebt. Evtl. hilft Leitsilber zu Reparaturzwecken irgendwie.

Tacho Achtung

  • Wer den Tacho zerstört, kann das Auto nicht mehr bewegen, weil er Teil der Wegfahrsperre ist.
  • Ein neuer Tacho kann (offiziell) nur von einer Opelwerkstatt eingebaut werden. Kostenpunkt Tacho etwa 350 Euro zzgl. Einbaukosten, insgesamt etwa 500 Euro
  • Im Internet liest man oft, dass ein gebrauchter Tacho nur dann eingebaut werden kann, wenn der vorher beim alten Auto entheiratet wurde. Nur so kann er beim neuen Auto verheiratet werden. Ich hab von einem Tachojustage-Service aber erfahren, dass die in der Lage sein sollen, den gebrauchten Tacho ans Laufen zu bekommen, ebenso können die den Kilometerstand des defekten Tachos einstellen. Dieser Kilometerstand steht wohl noch im Steuergerät. Kostenpunkt sollte ungefähr 200 Euro sein.

Inspektion Anzeige zurücksetzen

1. Schlüssel stecken 2. Tageskilometerrücksteller 3 Sekunden gedrückt halten 3. Schlüssel umdrehen, Rücksteller weiter gedrückt halten (Insp blinkt) 4. Nach 10 Sekunden kommt im Display "-----", jetzt kann man den Rücksteller loslassen 5. Ab sofort erscheint Insp nicht mehr beim Zündung einschalten

Weblinks: