Lasuren Langzeittest 3

Winfried Mueller :: reintechnisch.de :: Start: 20.08.2016 :: Stand: 16.09.2017

Im Februar 2016 habe ich begonnen, ein paar Proben von diversen Osmo-Produkten zu machen. Das ging recht kostensparend über Probetütchen, die man kostenlos bei Osmo bestellen kann. Außer beim UV-Schutz Öl, da hab ich eine ganze Dose gekauft. Hier hab ich die Variante mit Bioziden verwendet. Ein farbloses Öl, was angeblich das Holz relativ lange in Ursprungsfarbe hält. Ob da was dran ist? Ich bleibe skeptisch...

Von einem Bekannten bekam ich Jotun Benar + Visir, worauf er seit vielen Jahren schwört. Auch eine fast transparente Beschichtung. Da bin ich auch mal gespannt, wie lange die sich hält.

Und dann wollte ich auch nochmal die lösemittelbasierte Auro Lasur testen. Die wasserbasierten Produkte hatte ich ja schon im Test 1 + 2.

Im August kamen dann noch zahlreiche neue Proben dazu. Den Teststand musste ich dafür etwas von alten Proben befreien. Es gab aber auch zahlreiche Proben, von denen ich mir keine weiteren Erkenntnisse erhoffte.

Helle Lasuren werden immer wieder nachgefragt. Geht das nicht irgendwie, dass man die helle Holzfarbe von Nadelhölzern nicht irgendwie draußen längere Zeit erhalten kann? Hier werde ich einige Produkte testen.

Dann interessiert mich die Frage nochmal, wie sehr man die Haltbarkeit durch den Einsatz von Bioziden verlängern kann. Jetzt komme ich in die komische Situation, mit biozidhaltigen Lasuren und Grundierungen zu arbeiten, obwohl ich eigentlich dafür plädiere, diese möglichst zu vermeiden. Aber es geht mir ja um die Untermauerung meiner These, dass die heutigen Biozide gar nicht so viel Wirkung entfalten. Wenn dem wirklich so ist, kann man auch gleich in vielen Fällen darauf verzichten. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

Alle Proben wurden mit einem feinhaarigen Künstlerpinsel mit feinem orangenen Nylonhaar gestrichen.

Als Testbrettchen kam wieder Kiefer zum Einsatz, wobei ich diesmal bei zahlreichen Proben auf stehende Jahresringe geachtet habe. Harzeinschlüsse gabs an keinem Brett. Die Oberfläche wurde mit Korn 120 geschliffen und nochmal mit Universalverdünnung abgewischt. Kanten wurden rundherum gut verrundet.

Proben


Teststand 08-2016. Einige Proben sind noch aus dem 1. und 2. Test. Um Bild zu vergrößern: Rechte Maustaste, Bild anzeigen. Probe 92 und 93 wurden im Nachhinein oben links montiert.
NummerProduktFarbeSystemAufträge
72Osmo LandhausfarbeweißÖl2
73Osmo Öl-LasurNussÖl2
74Osmo Öl-LasurKieferÖl2
75Osmo EinmallasurKieferÖl2
76Jotun Visir+Benarleicht getöntÖl-Alkyd1+3
77Osmo UV-Schutzöl 420klarÖl2
78Auro Classic LasurorangerotÖl3
79Auro Classic LasurdunkelblauÖl3
80Clousil Silverwoodteak classicAlkyd2
81Natural LasursilberÖl2
82Sikkens Cetol HLSEscheAlkyd2
83Alpina Universal LasurNussbaumAlkyd2
84Clousil Silverwoodedelgrau hellAlkyd2
85Remmers Teak ÖlTeakWasser-Öl2
86Owatrol Solid StainDeckweißWasser-Alkyd3
87Osmo TerrassenölLärche 009Öl3
88Sikkens Aktiva+Cetol HLS extraEscheAlkyd1+2
89Sikkens Cetol NovatechEiche dunkelAlkyd2
90Remmers HK-LasurpinieAlkyd2
91Aktiva+HLS+Filter7Kiefer 077Alkyd1+1+3
92Leinölfirnis+Filter7Kiefer 077Öl+Alkyd2+4
93Natural Lasur H2 + teilw. Wetterschutz H2TerraWasser-Öl2+1

Probe 72: Osmo Landhausfarbe weiß (halbe Probe oben)

Start Test: 28.02.2016


Osmo Landhausfarbe weiß obere Hälfte.

Die Osmo Landhausfarbe hatte ich ja schon im ersten Test, damals in dunkelblau. Mich interessierte hier nochmal, wie eine helle Farbe funktioniert, ob hier die Ergebnisse ähnlich gut sind.

Weil ich nur eine kleine Probetüte davon hatte, hab ich nur eine halbe Probe damit versehen. Das habe ich auch mit den meisten anderen Osmo-Proben so gehandhabt. Vorteil ist hier auch, ich spare kostbaren Platz auf dem Teststand.

  • 16.09.2017 - Bis auf die stärkere oberflächliche Verschmutzung alles in Ordnung. Keine Risse.
  • 01.04.2017 - Bis auf die stärkere oberflächliche Verschmutzung alles in Ordnung. Übrigens: Auch im ersten Langzeittest gabs schon ein weißes Osmo-Produkt, was sich in Sachen Verschmutzung ähnlich verhielt.
  • 21.01.2017 - Alles Bestens, aber stärkere Verschmutzung auf der Oberfläche.
  • 28.09.2016 - Alles Bestens.
  • 27.08.2016 - Alles Bestens, aber leicht Verschmutzung auf der Oberfläche.

Probe 73: Osmo Öl-Lasur Nuss (halbe Probe unten)

Start Test: 28.02.2016


Osmo Öl-Lasur Nuss untere Hälfte.

Mit der Osmo Öl-Lasur hatte ich bisher noch nicht gearbeitet. Sie ist im Gegensatz zur Einmallasur von Osmo biozidhaltig. Ansonsten ist sie der Einmallasur aber sehr ähnlich. Sie deckt recht stark und Nuss meint hier auch dunkelbraun. Vom Holz ist nach der Behandlung so gut wie nichts mehr zu sehen.

  • 16.09.2017 - 100% ok, wenig sichtbare Verschmutzung. Keine Risse.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 21.01.2017 - Alles Bestens.
  • 28.09.2016 - Alles Bestens.
  • 27.08.2016 - Alles Bestens.

Probe 74: Osmo Öl-Lasur Kiefer (halbe Probe oben)

Start Test: 28.02.2016


Öl-Lasur obere Hälfte.

Kiefer ist ja ein recht heller Farbton. Osmo versucht auch hier, durch eine nahezu deckende Farbe das Holz zu verdecken und so das Problem zu umgehen, dass helle Lasuren sehr schnell durch vergrauendes Holz unschön aussehen. Die Farbe wirkt auch nicht so leuchtend, wie manch andere Lasur, eher etwas schmutzig langweilig. Das kann aber trotzdem die richtige Strategie sein, um bei hellen Lasurtönen längerfristig Erfolg zu haben. Ich bin mal gespannt, wie sich das im Test entwickelt.

Der dunkle Bereich oben ist der Vorbereitung geschuldet: Weil ich nur kleine Proben von den Lasuren hatte, hab ich die Rückseite und Seiten mit Osmo Landhausfarbe in braun gestrichen. Nur die vordere Bewitterungsseite ist mit der Lasur behandelt. Oben bin ich mit der dunklen Farbe etwas über den Rand gekommen. Das zeigt aber auch schön, dass die Lasur noch etwas transparent ist und den Untergrund nicht gänzlich abdeckt. Auch die Maserung ist ja noch zu sehen.

  • 16.09.2017 - 100% OK, aber deutliche Verschmutzung, die teilw. von Schecken abgefressen wurde. Keine Risse.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.
  • 28.09.2016 - Alles Bestens.
  • 27.08.2016 - Alles Bestens.

Probe 75: Osmo Einmal-Lasur Kiefer (halbe Probe unten)

Start Test: 28.02.2016


Einmal-Lasur untere Hälfte

Diese Lasur wirkt nahezu identisch, wie die Probe 74 (Öl-Lasur Kiefer). Vom Farbton wirkt die Öl-Lasur oben aber etwas dunkler. Ich hab beide Proben auch auf dem selben Brettchen. Auch wenn es eine Einmal-Lasur ist, hab ich recht dünn gestrichen zweimal gestrichen.

  • 16.09.2017 - 100% OK, aber deutliche Verschmutzung, die teilw. von Schecken abgefressen wurde. Keine Risse.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.
  • 28.09.2016 - Alles Bestens.
  • 27.08.2016 - Alles Bestens.

Probe 76: Jotun Visir+Benar UVR

Start Test: 28.02.2016

Jotun wird in Foren immer mal wieder als sehr guter Hersteller aus Norwegen empfohlen. Jotun Benar soll dabei ein recht langlebiger Klarlack für den Außenbereich sein. Die Variante Benar UVR ist leicht orange eingefärbt und entspricht in etwa dem Farbton Kiefer der Sikkens Filter 7 Lasur. Der Lack braucht als Alkyd-Öl-Lack ordentlich Zeit zum Trocknen.

Grundiert habe ich lt. Herstellerangaben mit Jotun Visir. Das ist ein recht dünnflüssiges Öl, was gut in den Untergrund einzieht. Danach hab ich Benar UVR insgesamt 4x dünn gestrichen.

  • 16.09.2017 - 100% ok, leichter Schmutzfilm, keine Risse.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.
  • 28.09.2016 - Alles Bestens.
  • 27.08.2016 - Alles Bestens.

Probe 77: Osmo UV-Schutzöl 420

Start Test: 28.02.2016

Von diesem Öl gibt es eine biozidfreie und eine biozidhaltige Version. Weil ein fast transparent wirkendes Öl nach meinen Erfahrungen sowieso nicht sehr lange hält, hab ich erstmal die biozidhaltige Version genommen. Die Frage ist hier: Schneidet dieses Öl trotz kaum sichtbarer Pigmente wesentlich besser ab, als sonstige transparente Öle? In einigen Foren wird behauptet, dass es recht lange hält, darauf bin ich jetzt gespannt.

Gestrichen wurde hier nach Datenblatt 2x. Weil das Öl relativ dünnflüssig ist, ist hier auch die Schichtdicke relativ gering. Auch das spricht eher gegen einen längeren Schutz gegen Vergrauung. Osmo empfiehlt es eigentlich nur für senkrechte Flächen im Außenbereich und spricht von einem Zeit-Faktor 12, was den Vergrauungsprozess gegenüber unbehandelten Holz angeht. Es wird auch für maßhaltige Bauteile, wie Fenster und Türen empfohlen. Es kann als Alleinbehandlung dienen, wie auch als Schlussbeschichtung auf nahezu allen anderen Osmo Farben oder Lasuren.

Imprägnierung WR hätte man auch noch vorher auftragen können, habe ich aber in diesem Test nicht gemacht.

  • 16.09.2017 - 100% ok, keine Risse, dunkle Flecken von typisch 2-4 mm oberflächlich, die sich feucht herunterwischen lassen. Noch keine Vergrauung ins Holz gezogen. Das ist für ein transparentes Produkt ein erstaunlich gutes Ergebnis.
  • 01.04.2017 - Bis auf zahlreiche dunkle Punkte, die oberflächlich abwaschbar wirken, sieht alles noch recht gut aus. Es gibt keinerlei typische Vergrauung oder Stellen, wo die Beschichtung durchbrochen wäre und darunter dann das Holz stärker vergraut.
  • 22.01.2017 - Zahlreiche kleinere graue Punkte, die noch recht unbedeutend wirken. Breiten sich auch nicht aus, im Sinne, dass davon großflächigere Verfärbungen oder Unterwanderungen entstehen. Die letzten Wochen war es immer mal wieder recht feucht, auch über mehrere Tage. Für ein farbloses Öl ist das Ergebnis jetzt nach fast einem Jahr außergewöhnlich gut.

Osmo UV-Schutzöl vom 22.01.2017 (11 Monate)
  • 28.09.2016 - Seit ein paar Wochen sieht man ein paar ganz kleine schwarze Punkte über die ganze Fläche verstreut. Die sind aber wirklich noch extrem klein. Lassen sich nicht wegwischen, scheinen also durch die Beschichtung ins Holz zu gehen. Das wäre der typische Anfang einer Vergrauung, die dann in der bald feuchteren Jahreszeit auch sehr schnell voranschreiten könnte. Ich bin mal gespannt.
  • 27.08.2016 - Alles Bestens.

Probe 78: Auro Classic Lasur orangerot

Start: 20.08.2016

  • 16.09.2017 - Oberfläche 100% ok, feine Risse im Holz unten von 2-3cm. Etwas Harzaustritt an diversen Stellen.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens. Oberfläche etwas verschmutzt.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 79: Auro Classic Lasur dunkelblau

Start: 20.08.2016

Die Auor Lasur Classic ist eine lösemittelbasierte Öl-Lasur, die eine nahezu deckende Schicht auf dem Holz hinterlässt. Sie ist etwas dicker und schichtbildender eingestellt, als z.B. die Natural Lasur.

  • 04.05.2018 - Zahlreiche Abblätterungen um Risse herum auf der gesamten Fläche. Überrascht mich etwas. Vielleicht Stellen, wo das Holz etwas harzig war und damit die Lasur keinen guten Verbund mit dem Untergrund hatte?
  • 16.09.2017 - Ein paar wenige kleine Stellen, wo die Lasur um Risse herum abgeblättert ist. Nur kleinste Stellen von etwa 1-2 cm Länge und ca. 2-4 mm Breite. Die Lasur neigt nicht zum großflächigen Abblättern.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 80: Clousil Silverwood Teak Classic

Start: 20.08.2016

Clousil ist die Dünnschichtlasur von Clou. Ich wollte die mal testen. Die Silverwood-Serie ist mit speziellen Effektfarben ausgestattet, Teak Classic ist aber eher eine klassische Pigmentierung. Warum die dann Silverwood heißt, erschließt sich mir nicht.

Die Lasur verarbeitet sich wie viele andere Dünnschichtlasuren. Sie ist leicht schichtbildend. Die Probe ist zweimal mit dieser Lasur behandelt. Es handelt sich um eine biozidhaltige lösemittelbasierte Alkyd-Lasur.

  • 16.09.2017 - 100% ok, leicht im Holz vergraut, keine Risse.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 81: Natural Lasur silber

Start: 20.08.2016

Die Natural Lasur war schon in vorherigen Tests mit dabei, hier mal in der Farbe silber, was genau genommen ein grau ist.

  • 16.09.2017 - 100% ok. Keine Risse, keine Verfärbungen.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles ok.

Probe 83: Alpina Universal Lasur Nussbaum

Start: 20.08.2016

Alpina - können die was? Unter der Marke kannte ich bisher hauptsächlich Wandfarben und Innenraumlacke. In dieser Hinsicht ist die Marke aber sehr etabliert. Ich kam gerade zufällig günstig an diese Lasur, deshalb hab ich die einfach mal in den Test mit einbezogen.

Als Dünnschichtlasur ist sie wirklich relativ dünn und wenig schichtbildend. Ganz ähnlich der Remmers HK-Lasur. Im Gegensatz in die Sikkens Cetol HLS deutlich mehr schichtbildend. Man erkennt das auch an der matten Oberfläche.

Die meisten Dünnschichtlasuren werden lt. Datenblatt zweimal gestrichen, so hab ich das auch hier gemacht.

  • 16.09.2017 - 100% intakt, keine Risse.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 82+88: Sikkens Cetol HLS Plus Esche 996

Start: 20.08.2016


Links ohne, rechts mit Aktiva Grundierung

Diese beiden Proben sind mit Sikkens Cetol HLS Plus im Farbton Esche behandelt (996). Ein sehr heller Farbton für eine Lasur. In diesem Test solls ja darum gehen, auch mal ein paar helle Töne zu testen, die ja sehr anfällig sind. Deshalb hier auch mal ein Vergleich, was eine zusätzliche biozidhaltige Grundierung bringt (Cetol Aktiva).

Endbeschichtet wurde 2 mal bei beiden Proben. Grundierung einmal bei der rechten Probe 88.

  • 16.09.2017 - Beide Proben 100% ok, keine Risse, wenig Schmutz. Probe 88 hat ganz kleine schwarze Punkte auf der Oberfläche (<1mm), die bei Probe 82 völlig fehlen. Grund könnte die Grundierung sein. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass bei biozidhaltige Lasuren dunkle oberflächliche Verfärbungen entstehen, vielleicht sind das Reaktionsrückstände aus Pilz+Biozid.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens beide Proben.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens beide Proben.

Probe 84: Clousil Silverwood edelgrau hell

Start: 20.08.2016

Die Clousil Silverwood in edelgrau hell ist schon eine recht speziell pigmentierte Dünnschichtlasur auf Alkyd-Lösemittelbasis. Es handelt sich um silberne Pigmente, die die Holzoberfläche nach 2 Anstrichen schon ziemlich deckend behandeln. Allerdings ist es nur eine ganz dünne Schicht auf dem Holz.

Da bin ich ja mal gespannt, wie so eine Pigmentierung sich längerfristig verändert.

  • 16.09.2017 - Oberfläche größtenteils noch intakt. Aber zahlreiche feine Risse, um die herum die Oberfläche dunkel verfärbt ist.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 85: Remmers Teak-Öl

Start: 20.08.2016

Das Remmers Teak-Öl (Remmers Gartenholz Öle) ist ein wasserbasiertes Öl. Es zieht nicht sonderlich ins Holz ein, sondern legt sich als dünne Schicht aufs Holz. Ich habe hier zweimal gestrichen.

Die Verarbeitung war recht einfach. Nach Trocknung ist die Lasur zähelastisch. Mit dem Fingernagel ist die kaum herunterzukratzen, zumindest nicht auf Kiefer.

Von wasserbasierten Terrassenölen bin ich ja nicht so überzeugt, insofern interessiert mich hier mal besonders, wie sich die Probe verhält. Ein Minuspunkt gibts aber schon jetzt: Das Öl enthält ein Biozid (3-Jod-2-propinylbutylcarbamat). Das möchte ich auf einer Terrasse nicht haben.

  • 16.09.2017 - 100% ok, kaum Schmutzfilm. Nach einem Jahr ist das für ein Terrassenöl schon sehr gut. Hier war ja auch die Frage, ob wasserbasierte Terrassenöle überhaupt die Qualität von lösemittelbasierten Produkten erreichen. Das scheint hier der Fall zu sein, wobei natürlich hier nur mechanisch unbelastet getestet wird. Das gute Ergebnis hat mich jedenfalls überrascht.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 86: Owatrol Solid Stain Deckweiß

Start: 20.08.2016

Owatrol Solid Stain ist eine deckende Farbe aus der Kategorie Wetterschutzfarbe. Sie basiert auf Öl-Acryl-Alkyd in Wasser emulgiert. Die Verarbeitung ist sehr gut. Sie ist nicht zu flüssig, dass sie einem wegläuft, aber auch nicht zu dick, so dass sie ganz gut verläuft.

Owatrol Solid Stain wurde mit heiß empfohlen als eine der besten Farben im Außenbereich. Auch die Werbung des Herstellers verspricht viel. Mit 30 Euro pro Liter gehört sie auch zu den höherpreisigen Produkten.

Die Oberfläche bei Solid Stain ist eher matt, was mir ganz gut gefällt. Die Deckfähigkeit ist nicht ganz optimal, zumindest sieht bei bei weiß nach 2 Anstrichen noch das Holz darunter, was später bei vergrautem Holz noch stärker auffällt. Ich konnte eine zufriedenstellende Deckung erst nach 3 Anstrichen erreichen, weshalb ich das auch gemacht habe. Das kann aber auch daran liegen, weil man mit feinhaarigen Künstlerpinseln eher recht dünn arbeitet.

Außergewöhnlich ist die Produktempfehlung des Hersteller aus für den Fußbodenbereich. So soll man z.B. Terrassen damit streichen können. Viele Wetterschutzfarben werden dafür nicht ausgelobt, weil sie recht weich eingestellt sind. Was ich aus praktischer Erfahrung sagen kann: Auch noch nach 4 Tagen ist die Farbe noch sehr weich und lässt sich mit dem Fingernagel herunterkratzen. Sie wird erst über die nächsten Wochen deutlich härter. Wer also vor hat, eine Terasse damit zu streichen, muss die vor einer stärkeren Belastung einige Wochen trocknen lassen. Im Gegensatz z.B. zum Osmo Terrassenöl, was bereits nach 1-2 Tagen recht zählelastisch ist und sich nicht mehr mit Fingernagel herunterkratzen lässt.

  • 16.09.2017 - Die Vergrauung unterhalb der Farbschicht scheint sich zu bestätigen, man sieht ein ganz leichtes Grau hindurchscheinen. Das spricht für eine eher diffusionsoffene Farbschicht, die das Wasser auch immer wieder gut aus dem Holz herauslässt. Die Schicht wirkt ansonsten 100% intakt, keine Risse. Es gibt eine eher leichte Verschmutzung der Oberfläche. Deutlich weniger, als bei den weißen Osmo-Proben. Die Oberfläche hier deutlich matter, als bei Osmo.
  • 01.04.2017 - Es hat den Anschein, dass man etwas Vergrauung unter der weißen Schicht als leichte Schatten erkennt. Ist aber schwer zu sagen. Ansonsten alles intakt. Die Oberfläche ist immer noch relativ sauber, ganz im Gegensatz zu den anderen weißen Proben.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens. Im Gegensatz zu Osmo Landhausfarbe in weiß, scheint Owatrol weniger zu oberflächlicher Verschmutzung zu neigen. Die Probe ist nahezu sauber weiß.

Probe 87: Osmo Terrassenöl Lärche 009

Start: 20.08.2016

Osmo Terrassenöle sind durchweg relativ deckend pigmentiert und recht schichtbildend. Die Öle mit der Bezeichnung "naturgetönt" lassen aber noch den Blick aufs Holz zu, so dass die Maserung sichtbar wird. So ist das auch hier beim Farbton Lärche naturgetönt.

Die Verarbeitung ist Osmo-Typisch unproblematisch. Ingesamt hab ich 3 mal dünn gestrichen.

  • 16.09.2017 - 100% ok, keine Risse, wenig verschmutzt.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 89: Sikkens Cetol Novatech Eiche dunkel

Start: 20.08.2016

Die Sikkens Cetol Novatech ist offiziell eine lösemittelreduzierte Dünnschichtlasur. Sie enthält nur 33% Lösemittel. Dünnschichtlasuren sind in der Regel sehr dünnflüssig und ziehen so auch tief ein (60-70% Lösemittel). Diese Lasur hier ist aber schon recht dickflüssig, erinnert schon an Dickschichtlasuren wie Filter 7. Damit ist sie deutlich schichtbildender und zieht lange nicht so gut ein.

Das ist wohl auch der Grund, warum der Hersteller einerseits empfiehlt, bei erhöhten Ansprüchen mit der dünnflüssigen Cetol HLS Plus vorzuarbeiten, andererseits empfiehlt er sie auch für maßhaltige Bauteile, was an der erhöhten Schichtdicke liegt.

Andere Hersteller würden es wohl eher Mittelschichtlasur nennen.

Diese Probe wurde jetzt nur 2 mal mit Cetol Novatech behandelt, ohne Grundierung.

  • 16.09.2017 - 100% ok, keine Risse, kaum Schmutzfilm.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 90: Remmers HK-Lasur pinie

Start: 20.08.2016

Die Remmers HK-Lasur hat ja im ersten Lasurentest recht gut abgeschlossen. Es ist eine recht dünnflüssige Lasur, die kaum Schicht aufbaut. Das Holz bleibt dabei recht diffusionsoffen und arbeitet entsprechend stärker. Es gibt aber viele Anwendungsfälle, da ist das die sinnvollste Art der Behandlung. Der große Vorteil ist, dass hier nichts abblättert und das Holz immer wieder gut abtrocknen kann. Wasser, was eintritt, kann auch wieder schnell raus.

Allerdings haben solche diffusionsoffenen Lasuren auch den Nachteil, dass das Holz recht schnell vergraut. Und das ist dann bei hellen Farbtönen ungünstig.

Genau das wollte ich hier jetzt mal testen. Ich erwarte, dass die Probe relativ schnell dunkler wird und vergraut.

Die Probe wurde zweimal mit der HK-Lasur behandelt.

  • 16.09.2017 - wirkt stark ausgewaschen und vergraut. War zu erwarten, weil die Lasur sehr diffusionsoffen ist und so gut wie keine Schicht bildet. Damit vergraut die Oberfläche entsprechend schnell und gleichmäßig. Durch die Diffusionsoffenheit gibts auch mehr Bewegung im Holz, wodurch zahlreiche Risse entstanden sind, teilweise durchgängig.
  • 01.04.2017 - Die Risse haben sich etwas vergrößert, sind durchgängig von oben nach unten. Wie schon geschrieben, nicht verwunderlich bei sehr diffusionsoffenen Lasuren, die das Holz fast so stark arbeiten lassen, wie unbehandelt.
  • 22.01.2017 - Oberfläche bestens, aber ein paar Risse recht mittig von oben bis unten mit Unterbrechungen. Remmers HK-Lasur ist eine recht diffusionsoffene Lasur, insofern arbeitet das Holz stärker und Risse sind dadurch gut zu erklären.

Probe 91: Sikkens Aktiva + Cetol HLS + Sikkens Filter 7 Kiefer 077

Start: 20.08.2016

Klassischer Sikkens-System-Aufbau. Zuerst Grundierung mit der sehr dünnflüssigen Sikkens Cetol Aktiva (einmal). Dann Dünnschichtlasur Cetol HLS in Esche (einmal). Dann Dickschichtlasur Sikkens Cetol Filter 7 (3 mal dünn).

  • 16.09.2017 - 100% ok, feiner Riss unten links ca. 1cm von Kante ausgehend.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 92: Leinölfirnis + Sikkens Filter7 Kiefer 077

Start: 26.08.2016

Hier gings mal darum, eine alternative biozidfreie Grundierung zu verwenden. Leinölfirnis zieht sehr gut ins Holz ein und wurde früher standardmäßig zur Grundierung im Außenbereich verwendet. Spannend ist jetzt, wie diese Probe im Vergleich zur Probe 91 abschneidet, wo ein typischer Sikkens-Systemaufbau verwendet wurde.

Um eine ähnliche Schichtdicke wie bei Probe 91 zu erreichen, hab ich 4 mal mit Sikkens Filter 7 in Kiefer gestrichen. Man sieht hier schon, dass das Leinölfirnis stärker angefeuert hat, weshalb die Probe etwas dunkler wirkt, wie Probe 91.

Weil die Probe ein paar Tage später auf den Teststand kam, ist sie beim obigen Gesamtbild noch nicht drauf. Sie wurde auf den rechten leeren Platz links oben montiert.

  • 16.09.2017 - 100% intakt, deutlicher Schmutzfilm auf Oberfläche (abwaschbar). Ich hab im Moment den Eindruck, dass Proben, die weiter links auf dem Teststand sind, etwas mehr zu Verschmutzung neigen. Das könnte daran liegen, dass links ein Apfelbaum steht, dessen Äste mittlerweile über dem linken Bereich hineinragen und definitiv dort weniger Sonne dranlassen. Da sieht man auch mal, welche Details bei Tests schon wieder eine Rolle spielen können und die Testergebnisse beeinflussen.
  • 01.04.2017 - Alles Bestens
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Probe 93: Natural Lasur H2 + Wetterschutz H2

Start: 30.09.2016

Seit etwa 3 Jahren hat Natural auch einige wasserbasierte Produkte im Angebot, um dem Trend nach Lösemittelreduktion zu folgen. Gegenüber der Auro 160 ist die Natural-Lasur H2 wesentlich dünnflüssiger und erzeugt so auch dünnere Schichten. Auch hat man hier mehr Transparenz, die Holzmaserung bleibt gut sichtbar.

Die Verarbeitung der Lasur ist gut. Lediglich die Trocknung hat mich etwas überrascht, die geht relativ langsam vonstatten. Bis man das Gefühl einer trockenen Oberfläche hat, vergehen schon ein paar Tage. Die Lasur war aus 2014, vielleicht hat in dieser Zeit der Trockner schon nachgelassen. Weil man nach dem ersten Auftrag zwischenschleifen muss, braucht es schon eine gut getrocknete Lasur, weil sonst das Schleifpapier sofort zuschmiert.

Im unteren Drittel der Probe habe ich nach 3 Wochen zusätzlich Wetterschutz H2 einmal dünn aufgetragen. Ich hatte das erst ohne Anschliff probiert, da perlte die Flüssigkeit ab, es ergab sich keine geschlossene Oberfläche. Also nochmal abgewischt, leicht angeschliffen und dann funktionierte es halbwegs. Die Schichtdicke nach Trocknung ist sehr minimal, man sieht den Unterschied nur an einer etwas glänzenderen Oberfläche.

Auch diese Probe kam erst später auf den Teststand und ist auf dem obigen Gesamtbild nicht mit drauf. Sie ist ganz oben links positioniert.

  • 16.09.2017 - Wirkt grundsätzlich noch 100% intakt. Vergrauung hat schon deutlich eingesetzt, was man an der dunkleren Farbwirkung sieht. Hier war auch noch die Frage, ob der Auftrag von zusätzlich Wetterschutz im unteren Drittel etwas bringt. Dieser Teil ist größtenteils genauso vergraut, wie der Rest und wirkt auch gleich. Lediglich in der Mitte im unteren Drittel gibt es einen Bereich, der etwas heller wirkt. Mir scheint die zusätzliche Wirkung des Wetterschutzes derzeit eher marginal.
  • 01.04.2017 - Bei den untersten 2cm des Brettes leichte Vergrauung sichtbar. Ansonsten alles intakt.
  • 22.01.2017 - Alles Bestens.

Blog

15.04.2018 - Nach der harten Winterzeit

Der Winter ist immer eine hohe Belastung für die Proben, besonders die Übergangszeit, wo es viel regnet und über längere Zeit feucht ist.

Ein sehr spannendes Ergebnis gab es bei Probe 82 und 88. Hier ging es mir darum, mal den Unterschied herauszuarbeiten, wie biozidhaltige Grundierungen das Gesamtergebnis verbessern. Meine These ist da ja, dass die heute zugelassenen Biozide kaum eine Wirkung haben. Das hat sich aus den Beobachtungen der letzten Jahre herauskristallisiert.

Die Probe 82 wurde hierfür nur mit Sikkens Cetol HLS behandelt, die Probe 88 zuerst mit der Grundierung Sikkens Aktiva behandelt. Jetzt fangen beide Proben an, graue Flecken zu bilden. Und interessanterweise passiert das bei beiden etwa gleich. Es gibt also bisher keine Verbesserung der Situation durch eine Grundierung.


Proben 82 (links) und 88 (rechts). Links ohne Grundierung, rechts mit Grundierung. Lasur ist Sikkens Cetol HLS

Eine weitere interessante Situation ist Probe 91 und 92. Probe 91 hat das konventionelle Vollprogramm bekommen: Grundierung Sikkens Aktiva + Dünnschicht Sikkens Cetol HLS + Dickschicht Filter 7. Diese Probe schwächelt schon leicht. Auf der Oberfläche haben sich schwarze Punkte gebildet, die auf Aktivität von Mikroorganismen hindeuten. Im mittleren Bereich hab ich die mit Schwamm mal weggewischt, um herauszufinden, ob die schon bis ins Holz reingehen. Und tatsächlich gibts schon einige wenige dunkle Holzverfärbungen, die sich nicht wegwischen lassen, also ins Holz gehen. Auch gibt es unten schon 2 Risse im Holz, wo Feuchtigkeit einzieht.


Probe 91 - Aktiva + Cetol HLS + Filter7

Anders bei Probe 92. Hier wurde unkonventionell mit Leinölfirnis grundiert und dann direkt Filter 7 aufgebracht. Diese Probe ist nur oberflächlich eher durchgehend verschmutzt. Es gibt keine dunklen "Kristallisationspunkte" mit verstärktem Pilzwachstum. Die leichte Struktur in der Verschmutzung rührt von Schnecken, die gerne diesen Belag herunterfressen. Dort, wo ich diesen Belag heruntergewischt habe, gibts keine dunklen Verfärbungen, die ins Holz gezogen sind. Diese Probe wirkt deutlich intakter, als die Probe 91 mit konventioneller Vorgehensweise. Es gibt auch keinerlei Risse.


Probe 92 - Leinölfirnis + Filter7. Durch das Leinölfirnis ist das Holz angefeuert worden, wirkt also farblich etwas intensiver.

Die Proben 76 und 77 sind eine sehr positive Überraschung. Bei Probe 76 handelt es sich um Jotun Visir+Benar. Ein Produkt, was mir empfohlen wurde und was bis jetzt tatsächlich vorzüglich abschneidet. Außer einer oberflächlichen Schmutzschicht gibts bisher keinerlei Verfärbungen oder Fehlstellen, die ins Holz reichen. Die Beschichtung ist also 100% intakt. Probe 77 überrascht mich auch ziemlich. Eigentlich ist es nicht möglich, Holz im Außenbereich transparent zu beschichten, wenn das längere Zeit ohne Wartung halten soll. Viele Produkte versagen bereits nach 6-12 Monaten. Das Osmo UV-Schutzöl hält hier schon erstaunlich lange durch. An einer kleinen Stelle - mittig im rechten Randbereich - gibts allerdings jetzt einen vielleicht 1cm langen Durchbruch, wo sich das Holz dunkel verfärbt hat.


Links Probe 76 (Jotun) und rechts Probe77 (Osmo UV-Schutzöl). Beide Proben wurden zur Inspektion mittig mit Wasser und Schwamm gereinigt. Auf der rechten Probe zeigt sich auch unter der unteren Schraube ein grüner Belag. Ganz typisch für Bereiche, die längere Zeit feucht bleiben.

Probe 86 ist interessant. Es ist eine weiße deckende Wetterschutzfarbe (Owatrol Solid Stain). Auf weißen Farben sieht man sehr gut Verschmutzungen. Aber diese Farbe verschmutzt kaum, ganz im Gegensatz zu z.B. Osmo-Produkten, die eher stark verschmutzen.


Probe 86 (rechts) - wenig verschmutzt. Wurde zur Inspektion nicht gereinigt

Sonstige Ergebnisse in Kurzform:

  • Probe 81 - intakt und unauffällig
  • Probe 63 - intakt und unauffällig
  • Probe 85 - intakt und unauffällig - überrascht mich positiv, weil ein Wasser-Öl-Produkt, dem ich bisher eher skeptisch gegenüberstand, weil die Eindringtiefe ins Holz nicht so gut ist. Es gibt bisher aber keinerlei Verfärbungen oder Risse.
  • Probe 89 - intakt und unauffällig
  • Probe 80 - gleichmäßige leichte Vergrauung. Typisch für eine recht diffusionsoffene Dünnschichtlasur.
  • Probe 84 - die silberne, nahezu deckende Dünnschichtlasur überdeckt die Holzverfärbungen, die aber an ein paar Stellen in Rissen deutlich zum Vorschein kommen. Wirkt im Ganzen aber noch ganz ok.
  • Probe 90 - gleichmäßige leichte Vergrauung. Lediglich unterhalb der unteren Schraube, ein Bereich der öfter etwas feuchter bleibt, leicht grünlicher Belag. Ein Riss oben mittig. Für eine diffusionsoffene Dünnschichtlasur typisch. Hier sieht man übrigens gut den Unterschied zu Cetol HLS (Probe 82/88). Obwohl auch Dünnschicht, ist Cetol HLS lange nicht so diffusionsoffen, bildet eher eine dünne Schicht. Das führt dazu, dass dort das Holz nicht gleichmäßig vergraut, sondern sich punktförmige Bereiche bilden, wo das Holz vergraut und andere Bereiche existieren, die noch gar nicht vergraut sind.
  • Probe 74/75: Stärkere oberflächliche Verschmutzung, aber sonst vollkommen intakt.
  • Probe 72/73: Ebenso oberflächliche Verschmutzung, aber sonst vollkommen intakt.
  • Probe 87: Intakt, aber leichte Vergrauungsstellen, im Holz, was durch die halbtransparente Schicht hindurchscheint. Fällt aber wenig auf.

16.09.2017 - Bilder

Hier ein paar Bilder diverser Proben, die ich heute gemacht habe. Die Proben <72 befinden sich in vorherigen Langzeit-Tests 1 + 2.

Jede Probe als Einzelbild auszuschneiden und der jeweiligen Probe oben zuzuordnen, wäre mir zu viel Aufwand gewesen, deshalb hier Sammelbilder.


Proben 77,86,14,50


Proben 87,82,83,10,76


Proben 04,71,72/73, 87


Proben 74/75, 02, 83


Proben 93, 92, 61, 79


Proben 81, 63, 85,89


Proben 85, 89, 91


Proben 67, 68, 78, 80


Proben 84, 35, 90